Hamas ist eine barbarische Terrororganisation

Wer Sympathien für Barbaren hat,
die Menschen enthaupten, vergewaltigen, verstümmeln
hat kein Recht auf den Verbleib in Deutschland

WETZLAR Kurier im Juni 2021

Endlich die Dinge beim Namen nennen

Wir haben muslimischen Antisemitismus in Deutschland

Von Hans-Jürgen Irmer

Nachzulesen unter

https://wetzlar-kurier.de/1937-wir-haben-muslimischen-antisemitismus-in-deutschland/

 

Liebe Leserinnen und Leser,

im Vorspann haben wir sehr bewusst den Artikel aus dem Wetzlar-Kurier Juni 2021 vorgeschaltet, der damals wie heute leider zeitlos richtig ist. Als ich diesen Artikel schrieb, gab es die üblichen Proteste der Gutmenschen, der Empörten, die in der Schilderung der Realität sofort Rassismus und anderes mehr sahen. Ob sie sich jemals bei denen entschuldigen, die leider in weiser Voraussicht die Entwicklung der Dinge kommen sahen, ist nicht zu erwarten.

„Die Geister, die ich rief, werd‘ ich nicht mehr los“, frei aus Goethes „Zauberlehrling“, haben wir einen importierten muslimischen Antisemitismus, wie es Professor Susanne Schröter vom Zentrum Globaler Islam aus Frankfurt sehr deutlich formuliert hat

Wir haben, so Schröter, Hunderttausende Menschen mit antisemitischem Weltbild nach Deutschland gelassen. Rund 20.000 radikale Islamisten leben unter uns, von den Hunderttausenden Sympathisanten ganz zu schweigen. Das Ergebnis unglaublich naiver Zuwanderungspolitik, die Scheuklappen vor den Augen hatte, weil man ansonsten sich hätte eingestehen müssen, dass eine multikulturelle Gesellschaft in der Lebenswirklichkeit nicht funktioniert.

Islamisierung

Wir sehen die unglaublichen Solidarisierungskampagnen mit Palästinensern aus dem muslimischen Raum, aus dem linken Spektrum. Wir sehen aber auch die verzweifelten Versuche der muslimischen Verbände, sich irgendwie vor klaren Aussagen zu drücken. Wenn der Präsident der Diyanet, der türkischen Religionsbehörde, Ali Erbas, den Überfall der Hamas nicht verurteilt, sondern dazu aufrief, den unterdrückten palästinensischen Brüdern zu helfen, so sagt das alles. Im Übrigen gehört zur Diyanet die DITIB in Deutschland. Und der DITIB-Bundesverband hat in sibyllinischer Form erklärt, „als Muslime verurteilen wir alle terroristischen Handlungen“. Eine Verurteilung der Hamas oder eine Distanzierung des brutalen Schlachtens von 1400 unschuldigen Menschen sieht anders aus.

Es ist im Übrigen klassisch Takiya, das Täuschen des Gegners. Takiya, die zum Wesen des Islam gehört. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für den Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland, wenn Yakub Ayar erklärt, dass man in den DITIB-Moscheen für den Frieden bete. Ja, was heißt das denn?

Jahrelange Appeasement-Politik der Linken

Zu erinnern ist an die Documenta-Ausstellung in Kassel, eindeutig antisemitisch, mit Judenhass und Judenverachtung durch das Kuratorium versehen, Hinweise im Vorfeld, dass dies eine antisemitische Veranstaltung und Ausstellung sei, wurden geflissentlich übersehen, auch von der Bundeskulturministerin Claudia Roth (Grüne). Erst auf massiven öffentlichen Druck bequemte man sich, zumindest partiell etwas zu relativieren. Jahrelang konnten muslimische Verbände wie zum Beispiel das Islamische Zentrum Hamburg, das gerichtsfest als „extremistisch“ bezeichnet werden darf, jährlich zum sogenannten Al-Quds-Tag nach Berlin zu Demonstrationen gegen Israel aufrufen. Es war dies kein Ausrutscher, sondern System. Israel als Aggressor, Israel als Feind, Israel als Staat, der zu vernichten ist

Aufforderungen aus der politisch konservativen Ecke, diese Veranstaltung zu verbieten, wurden geflissentlich übersehen. Noch vor zwei Jahren erklärten die Jungsozialisten, die Jugendorganisation der SPD, die radikale palästinensische Jugendorganisation Fatah zur „Schwesterorganisation“. Juso-Vorsitzender war im Übrigen bis zu diesem Beschluss auf einem Juso-Parteitag Kevin Kühnert, ein Parteitag, der diesen Beschluss mit 96-prozentiger Zustimmung gefasst hatte. Wer geglaubt hätte, dass die Mutterpartei SPD die Jusos scharf dafür rügt, mit einer Organisation eine Verschwisterung eingegangen zu sein, die Israel teilweise auch mit terroristischen Mitteln bekämpft, der musste eine Fehlanzeige hinnehmen.

Wo bleibt eigentlich die mediale Aufregung um Greta Thunberg, die kürzlich zu einem Streik für Palästina und Gaza aufrief? Also genau für diejenigen, aus deren Reihen die Hamas hervorgeht und von vielen Menschen, nicht allen, gezielt geschützt wird. Wo bleibt der Aufschrei, wenn in Frankfurt eine Pro-Hamas-Demonstration u.a. auch von linken Gruppen unterstützt wird?

Weggeschaut

Ob Al-Quds-Demonstrationen oder sonstige Anti-Israel-Demonstrationen aus dem muslimischen Bereich – und der Antisemitismus ist zu einem extrem hohen Prozentsatz muslimisch geprägt - es gibt linken Antisemitismus und es gibt rechtsradikalen Antisemitismus. Aber die Antisemitismusvorfälle in den letzten Jahren sind dramatisch gestiegen.

Deutschland 2023

- Konflikte auf Schulhöfen

- Mobbing gegen muslimische Mädchen ohne Kopftuch, da dies unislamisch sei

- Mobbing gegen deutsche „Kartoffeln“

- Bedrohung von Lehrern

- Ungehörte Hilferufe von Schulen

- Angriffe auf Synagogen, Angriffe auf Kippa-Träger

- Schändung jüdischer Friedhöfe

- Verbrennung israelischer Flaggen

- Markierung jüdischer Häuser mit dem Judenstern – aktuell in Berlin. Die Nazi-Diktatur lässt leider grüßen.

- Angriffe auf die Polizei

- Warnung des Bundeskriminalamtes vor Anschlägen

- Verhätschelung der Boykott-Bewegung BDS, auch teilweise im Parlament, die zur Vernichtung jüdischen Lebens und des Staates Israel auffordert. Dröhnendes Schweigen.

Finanzierung des Terrors

Die größten Geldgeber der Terrororganisation Hamas sind Katar - man erinnere sich an den Bückling von Robert Habeck bezüglich der Gaslieferung vor gar nicht so langer Zeit, der Iran, der Frauen ohne Kopftuch inhaftieren und foltern lässt, sowie die Türkei, die sich nicht zu einer Verurteilung durchringen konnte, sondern lediglich zur Zurückhaltung beider Seiten aufrief.

Die EU zahlt im Zeitraum 2019/2024 1,2 Milliarden Euro an die Palästinenser. Das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina (UNRWA) erhält von Deutschland rund 200 Millionen Euro pro Jahr. Damit sind wir auf Platz 2 der Hilfszahler nach den USA. Und selbst das UNRWA kam in einer Studie zum Ergebnis, dass an den palästinensischen Schulen Aufstachelung zu Hass und Terror erfolge und Antisemitismus an der Tagesordnung sei.

Deutschland prüft

Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) will die rund 125 Millionen Euro aus ihrem Ressort auf den Prüfstand stellen. Das Auswärtige Amt unter Annalena Baerbock (Grüne) will die Ausgaben von 73 Millionen Euro in 2023 prüfen. 350 Millionen Euro sind im nächsten Jahr aus Deutschland vorgesehen.

Gnadenlose deutsche Naivität

Jetzt kommen sie wieder, die guten Ideen, was alles nicht geht. Die Ampel will den Antisemiten den deutschen Pass verwehren. Wer erleichtert denn eigentlich gerade die Möglichkeit des Erwerbs des deutschen Passes? Die Ampel! Was passiert mit den Doppelstaatlern, die man nicht so einfach ausweisen kann? Wer will denn die generelle Doppelstaatlichkeit aktuell hinnehmen? Die Ampel! Gefordert wird für die Bewerber der deutschen Staatsangehörigkeit ein Bekenntnis zum Existenzrecht Israels und ein Bekenntnis der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, so die SPD. Naiver geht es nicht mehr. Für jeden Pro-Hamas-Moslem ist das Papier eine Farce, die Tinte nicht wert, auf dem es steht, denn in die Köpfe kann man nicht hineinschauen.

Familienministerin Lisa Paus (Grüne) fordert eine Überarbeitung der Lehrpläne. Wer als Jugendlicher mit 14, 15 oder 17 Jahren aus Syrien, aus Palästina oder woher auch immer nach Deutschland kommt, hat den Antisemitismus mit der Muttermilch aufgesogen und in den Schulbüchern, die Deutschland und Europa co-finanzieren, lernen „dürfen“, dass der Staat Israel vernichtet werden muss. Ja, genau, und dann ändern wir die Lehrpläne.

Innenministerin Nancy Faeser (SPD) will jetzt, dass antisemitische Straftaten erfasst werden. Das ist ja schon mal ein Ansatz. In der Vergangenheit wollte man den muslimischen Antisemitismus nicht erfassen. Alle nicht aufgeklärten Taten hat man automatisch dem Rechtsextremismus zugeordnet, damit man das Weltbild des vermeintlich größten Problems in Deutschland, Bekämpfung des Rechtsextremismus, aufrechterhalten kann. Und der grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir fordert den Aufstand der schweigenden Mehrheit. Wie soll das denn bitte konkret aussehen? Glaubt ernstlich jemand, dass sich ein radikaler Palästinenser auch nur ansatzweise davon beeindrucken lassen würde?

Grundgesetzänderung nötig

Es gibt nur eines: Wer das barbarische Abschlachten von unschuldigen Zivilisten öffentlich bejubelt, wer Leichen durch den Gaza-Streifen unter Beifall einer grölenden Menge zieht und hier in Deutschland Beifall erhält, der hat sein Aufenthaltsrecht komplett verwirkt. Wenn es ein Doppelstaatler ist, sofort die Staatsbürgerschaft entziehen und nach Palästina abschieben oder in den Iran, oder nach Syrien oder nach Afghanistan. Egal, woher die Jubler auch kommen mögen. Die geplante generelle Doppelstaatlichkeit sofort beenden. Der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft am Ende eines langen, mehrjährigen Integrationsprozesses ermöglichen, aber nicht nach drei, oder vier oder fünf Jahren erleichtern.

Islamistengebet vor dem Brandenburger Tor

Julian Reichelt hat vor wenigen Tagen darauf hingewiesen, dass der Islamismus auf unseren Straßen marschiere. In den abgekoppelten Arabervierteln Berlins erklinge der Schlachtruf „Allahu Akbar“, Allah ist der Größte, und man wolle „Berlin zu Gaza machen“. Ausgerechnet vor dem Brandenburger Tor gab es das öffentliche Gebet von genau denen, die Gewalt verherrlichen. Das hat mit Religion oder spirituellen Überlegungen nichts zu tun, sondern es ist eine klare Ansage, hier regieren wir. Das Christentum ist Vergangenheit, die Zukunft ist Islam.

Jeder dritte Schüler ist von uns

Dazu passt die entlarvende Aussage eines Redners bei einer Pro-Hamas-Demonstration in Düsseldorf vor wenigen Tagen, bei der sich 7000 Menschen versammelt hatten, als ein Redner dem Oberbürgermeister drohte: „Jeder dritte Schüler ist schon von uns!“

Naive Grüne

Wie sagte doch Katrin Göring-Eckardt von den Grünen im Nachgang zur ersten Asylantenkrise 2015/2016? „Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!“ Was sagt eigentlich ihr Parteifreund Cem Özdemir dazu, der kürzlich einräumen musste, dass seine Tochter nicht mehr alleine durch den Görlitzer Park gehe oder abends den Öffentlichen Personennahverkehr in Berlin nicht mehr nutze?

Rolle der Medien

Terroristen glaubt man nicht

Viele waren aufgeschreckt von der Tagesschau und den Tagesthemen, als sie scheinbar erfahren mussten, dass Israel ein Krankenhaus im Gaza-Streifen bombardiert habe und es rund 500 Tote gegeben hätte. Wer weiß, dass Israel mit äußerster Präzision in der Lage ist, einzelne Gebäude zu identifizieren, um Terrorzellen auszuheben, und wer weiß, dass Israel in Form von Flugblättern palästinensische Bürger vor Angriffen warnt, dem ist bewusst, dass ein solcher Vorwurf niemals der Wirklichkeit entsprechen kann.

Gleichwohl haben große Medien ungeprüft der Propagandalüge von Hamas aufgesessen, die damit eigenes Verschulden vertuschen wollte, wie sich zwischenzeitlich unstreitig herausgestellt hat. Terroristen sagen nie die Wahrheit.

Danke Andrea Kiewel

Ein großes Dankeschön muss an Andrea Kiewel gehen, der Moderatorin des ZDF-Fernsehgartens, die die ARD-Tagesschau für die Verbreitung von Hamas-Propaganda in der „Jüdischen Allgemeinen“ kritisiert hat. Wie, so fragte sie ihre Kollegen, könne die Redaktion der bekanntesten Nachrichtensendung im deutschen Fernsehen die Propaganda von Terroristen als Quelle verwenden? Wie könne man auch nur einen einzigen Buchstaben aus dem Mund einer bestialischen Terrororganisation als bare Münze nehmen? Wie sagte sie abschließend? „Terroristen, Schlächter, Mörder, Bestien, Geiselnehmer sind keine Quelle. Niemals!“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier

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