Sommergespräch der Jungen Union mit
Hans-Jürgen Irmer

Mehr als 20 JUler aus dem ganzen Lahn-Dill Kreis folgten der Einladung von Hans-Jürgen Irmer (MdB), um bei Essen und Getränken über aktuelle politische Themen zu diskutieren. Nach einem umfangreichen Bericht des Abgeordneten über dessen Tätigkeiten in Berlin und die Verknüpfung mit der Abgeordnetenarbeit vor Ort ging es nahtlos in eine lebhafte Diskussion über. Hierbei standen vor allem tagesaktuelle Themen im Fokus der Teilnehmer.

Neben dem Wechsel der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer stand vor allem die aktuell geführte Klimadebatte im Fokus. Kritik wurde dabei vor allem an vermeintlichen Lösungen wie einer Co2-Steuer geäußert. Übereinstimmung herrschte demgegenüber für ein Modell des ausgeweiteten Emissionshandels als klimapolitische Maßnahme. Einigkeit zwischen Junge Union und dem Abgeordneten herrschte auch dahingehend, dass man verstärkt auf internationale Lösungen setzten müsse. „Lösungen zur Co2-Reduktion müssen intensiver auf europäischer und globaler Ebene entwickelt werden. Eine ausschließlich nationale Bepreisung von Co2, bei einem Emissionsanteil von global ca. 2 Prozent, zeugt zwar von Ambitionen, sollte jedoch nicht zum eigenen Nachteil im Alleingang durchgesetzt werden“, gibt ein Teilnehmer zu Wort.

Daran anknüpfend wurde auch über alternative Mobilitätskonzepte für ländliche Regionen gesprochen. Es zeigte sich jedoch schnell, dass zumindest in naher Zukunft noch kein praktikables Konzept für ländlichere Regionen parat steht. Ein weiteres wichtiges Thema an diesem Abend war die im Jahre 2021 anstehende Kommunalwahl. Die Zielsetzung der Jungen Union ist dabei klar, wieder flächendeckend mit einem Angebot an jungen Kandidaten in den Wahlkampf zu ziehen. Hierbei ermutigte Irmer den politischen Nachwuchs, sich über eigenes Engagement und Einbringungsmöglichkeiten Gedanken zu machen.

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Gabriel Schneider
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Aktuelle Ausgabe05.09.