CDU-Empfehlung:

Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann
sollte aus der SPD aus- und in die Linkspartei eintreten

Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann (SPD), der eindeutig dem äußerst linken Flügel seiner Partei angehört, hatte jetzt zu einer Festveranstaltung in der Frankfurter Paulskirche eingeladen, um auf das gescheiterte Hitler-Attentat, den 75. Jahrestag, aufmerksam zu machen. Soweit, so gut, könnte man meinen.

Begleitmusik stört

Gastredner war der Schriftsteller Thomas Karlauf, der den Versuch unternimmt, den Hitler-Attentäter zu beschädigen. Man kann über die Motive von Graf von Stauffenberg immer unterschiedlicher Meinung sein. Der Gedenktag als solcher ist der falsche Anlass, jemanden öffentlich in Frage zu stellen, der den Versuch, Hitler-Deutschland vom Diktator zu befreien, mit dem eigenen Leben bezahlte. Spätestens hier verbietet sich die Besserwisserei der sogenannten Gutmenschen.

Linksextreme mit Begleitausstellung

Was viele Bürger in Frankfurt nur mit Kopfschütteln quittieren können, ist die Tatsache, dass es eine Begleitausstellung gibt von der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN – BdA)“. Diese Organisation wird vom Hessischen Landesamt für Verfassungsschutz als linksextreme Gruppierung beobachtet. Sie hat zu Zeiten der „DDR“ im Westen agitiert gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung und zugunsten einer sozialistischen Diktatur. Und dass sie eng verbandelt ist mit der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und der kommunistischen Linkspartei ist kein Staatsgeheimnis.

Dass angesichts dieser Herkunft der SPD-Oberbürgermeister diese Gruppierung, bei der es erhebliche Zweifel gibt, ob sie auf dem Boden des Grundgesetzes steht, einlädt, um eine Begleitausstellung zu machen, ist unfassbar. Damit wird eine linksextreme Organisation aufgewertet. Der Aufschrei wäre groß, wenn ein CDU-Bürgermeister in Deutschland einer rechtsradikale Gruppierung die Möglichkeit geben würde, eine Ausstellung zum Thema Antisemitismus zu machen.Der SPD-Oberbürgermeister sollte sich überlegen, ob er nicht konsequenterweise das Parteibuch der SPD abgibt und zur Linkspartei wechselt. Die würden ihn sicherlich gerne nehmen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe8/2019