Erfolgreicher Antrag der CDU-Kreistagsfraktion

Wie ist der aktuelle Stand zum Thema
Telemedizin im Lahn-Dill-Kreis?

Egal, wie man grundsätzlich zum Thema Digitalisierung steht, ablehnend, kritisch-konstruktiv…, in letzter Konsequenz wird dies niemanden interessieren, weil die Digitalisierung kommt, ob man will oder nicht. Veränderungen technischer Art können neben offenen Fragen aber auch Perspektiven und Chancen bieten. Die Telemedizin ist ein Beispiel dafür. Sie kann sowohl große Chancen für eine wohnortnahe ärztliche Versorgung bieten als auch zu einem engen medizinischen Austausch zwischen Patient und Arzt beitragen, wobei natürlich grundsätzlich der Kontakt Patient – Arzt durch nichts zu ersetzen ist.

Wie der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Jörg Michael Müller, MdL, in der Sitzung des Kreistages erläuterte, gebe es viele Beispiele unterschiedlichster Projekte. Unter anderem seien dies das Projekt Telearzt, die telenotärztliche Unterstützung im Rettungsdienst per Video-Konsultation, Rettungswagen, die so ausgestattet seien, dass in Echtzeit ein Datentransfer in die aufnehmende Klinik möglich sei oder auch ein telemedizinisches Betreuungskonzept bei Hochrisikopatienten an der Charité in Berlin.

Die CDU-Kreistagsfraktion wollte wissen, wie der aktuelle Stand der Telemedizin im Lahn-Dill-Kreis ist. Diesem Antrag stimmten nach ergänzender Begründung durch Dr. Valet (FWG) die Abgeordneten des Kreistages zu.

Über den Autor

Jörg Michael Müller
Jörg Michael Müller
Stellvertretender Kreisvorsitzender CDU Lahn-Dill

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Aktuelle Ausgabe01.08.