CDU-MdB Christoph de Vries begrüßt Entscheidung

Islamverband IGS erhält keine Zuschüsse mehr

Als erfreulich bezeichnete der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph de Vries, zuständig für den Bereich des Islam, die Entscheidung der Bundesregierung, wonach künftig die „Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands“ (IGS), die dem Iran nahesteht, keine Mittel mehr aus dem Bundesinnenministerium bekommt. Bisher erhielt der Verband rund 380.000 Euro sinnigerweise für „Extremismus-Prävention“.

Unter den verschiedenen Iran-nahen Verbänden besonders problematisch das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH), das vom Verfassungsschutz als Propagandazentrum des Irans in Europa eingeschätzt wird. Ähnlich wie bei der Ditib, hier hat die türkische Religionsbehörde Diyanet unter Führung von Erdogan das Sagen, gibt es auch hier eine enge personelle Verflechtung, denn wichtige Positionen besetzen Mitglieder, die, wie die „Bild-Zeitung“ berichtete, dem iranischen Mullah-Regime oder sogar der islamistisch-terroristischen Hisbollah nahestehen.

Schon vor längerer Zeit hatte deshalb de Vries die Forderung gestellt, die Zahlungen einzustellen. Auch Professor Dr. Günter Krings, Staatssekretär beim Bundesinnenministerium (CDU), teilte mit, dass er den Verband ähnlich kritisch sehe. Selbst die Hamburger Grünen – wachgeworden? – haben an die Adresse des IZH erklärt, dass die Deeskalationsstrategie gescheitert sei. Für die Grünen eine neue Erkenntnis, für Insider alles andere als neu, denn der Verfassungsschutz von Hamburg hat die IZH als Vorfeldorganisation des iranischen Mullah-Regimes eingestuft.

Es könne nicht sein, so de Vries abschließend, dass das IZH gefördert werde, obwohl es jedes Jahr zum antisemitischen Al-Quds-Marsch nach Berlin aufgerufen habe. Eine Ansammlung von Hisbollah-Anhängern und Antisemiten, vorwiegend aus dem muslimischen Bereich.

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Christoph de Vries, MdB
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Aktuelle Ausgabe04.07.