CDU stellt Weichen für Zukunft Dillenburgs

Die CDU Dillenburg möchte im Rahmen des Programms „Zukunftswerkstatt Dillenburg 2030+“ die Weichen für ein attraktives Leben, Arbeiten und Wohnen in Dillenburg stellen. Um dies zu gewährleisten begleiten die Dillenburger Christdemokraten diesen Prozess mit Anträgen und Anregungen, die sie in den letzten Stadtverordnetenversammlungen eingebracht haben und in den folgenden Gremiensitzungen noch einbringen werden.

Fraktionsvorsitzender Wolfgang Nickel und Stadtverbandsvorsitzender Kevin Deusing erklären dazu: „Angefangen bei unserem Maßnahmenpaket „Sicheres Dillenburg 2020“, um einen hohen Sicherheitsstandard zu etablieren, bis hin zu unseren Anträgen, welche die innerstädtische Infrastruktur von der Verkehrsführung über die Digitalisierung betreffen, werden wir alles auf den Prüfstand stellen und eine Verbesserung in den unterschiedlichsten Bereichen herbeiführen, um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken, den Wohlstand vor Ort zu sichern und für Gewerbe, Industrie und Bürger gleichermaßen attraktiv zu bleiben. Dabei steht für uns fest, dass bei allen Ausgaben, die die damit verbundenen Investitionen benötigen, die Bevölkerung nicht unter einer steigenden Abgabenlast leiden darf!“

Zur Absicherung des Prozesses, der Erhöhung der Akzeptanz der Vorhaben und der Förderung der demokratischen Grundsätze sollen die Bürger Dillenburgs umfangreich an den Vorhaben und den dazugehörigen Vorüberlegungen beteiligt werden. Darum hat die Union in der Stadtverordnetenversammlung vom 21.2.2019 einen Antrag eingebracht, welcher die Verwaltung beauftragt, ein geeignetes Medium zur Verfügung zu stellen, mit welchem die Bürgerschaft Anträge kommentieren und diskutieren, aber auch eigene Anträge und Anregungen einstellen kann. So soll ein Ideenpool entstehen, der in einem nächsten Schritt priorisiert und in letzter Konsequenz umgesetzt wird. „Bei einem derart wichtigen Projekt, wie der Zukunftswerkstatt Dillenburg 2030+, genügt es nicht, die Vorstellungen ehrenamtlicher Politiker abzurufen. Wir brauchen hier eine Möglichkeit, unsere Dillenburger Bürger mit ihren Ideen und Kritiken zu hören und ihnen die Möglichkeit zu geben, dass sie zur Entwicklung der Stadt mit ihren Ansichten beitragen“, so Kevin Deusing.

Weiterhin fordern die Christdemokraten ein ganzheitliches Verkehrskonzept für Dillenburg, welches sich auf die gesamte Tallage zwischen Weinberg und Schlossberg bezieht, da nicht nur die Hauptverkehrswege der Stadt einer Überprüfung auf Optimierung bedürfen, sondern auch der Verkehrsfluss zum Krankenhaus und zur zukünftigen Stadthalle mit den Zufahrten über die Kreuzung am Kino, die Oranienstraße und die Bismarckstraße einbezogen werden müssen. In diesem Rahmen soll auch eine entsprechende Regelung zur Beruhigung des Verkehrs in der Hauptstraße gefunden werden.

Da die Neubaugebiete in Dillenburg zuletzt mit der Erschließung der in Nanzenbach und Manderbach befindlichen Areale erschöpft sind, Dillenburg aber auch gerade für junge Familien als Wohnortkommune attraktiv sein soll, hat die CDU Dillenburg angeregt, dass ein Leerstandsmanagement für Wohngebäude in der Kernstadt und den Ortsteilen in Form eines Runden Tisches mit Bürgern, Immobilienmaklern und Banken eingerichtet wird, welcher Fragen zur Vermarktung leerstehender Wohnimmobilien erörtert. Dabei soll der Magistrat der Stadt Dillenburg auch prüfen, wie seitens der Stadt Sanierungsmaßnahmen gefördert werden können.

Seit Jahren ist die Situation öffentlicher Sanitäranlagen in Dillenburg kritisch - es gibt nämlich keine. Auch hier wollen die Christdemokraten Abhilfe schaffen. Sie haben die Initiative gestartet, dass ein Konzept zur Errichtung öffentlicher Toilettenanlagen erarbeitet wird.

Einen weiteren Meilenstein der Zukunftswerkstatt stellt für Deusing und seine Mitstreiter die Konzeption zur Umgestaltung der Dilluferpromenade zwischen Obertorbrücke und Wickbrücke dar. „Hier können wir für Dillenburg einen ganz großen Wurf landen. Dabei lassen wir zunächst offen, ob man eine Promenade zum Flanieren oder Kaffeetrinken schafft oder einen rein ökologischen Umbau vornimmt. Dieses Projekt wollen wir gemeinsam mit den Bürgern angehen, um dann mit voller Kraft an die Umsetzung des finalen Konzeptes zu gehen. Der Innenbereich der Stadt kann so erweitert und ein Kleinod zum Verweilen geschaffen werden. Dafür brauchen wir aber auch ein ganzheitliches Verkehrskonzept und weitere Überlegungen zum Hochwasserschutz und der Renaturierung fließender Gewässer in Dillenburg“, so Dillenburgs CDU-Vorsitzender Kevin Deusing.

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Kevin Deusing
Aktuelle Ausgabe10/2019