CDU-Kreistagsfraktion fordert Aktionsplan gegen Vandalismus an öffentlichen Gebäuden

Über das Thema Vandalismus an öffentlichen Gebäuden ist in den letzten Jahren auf Initiative der CDU-Kreistagsfraktion mehrfach im Kreistag und in den Ausschüssen beraten worden. Zwischenzeitlich ist auch an der ein oder anderen Schule etwas geschehen, nach Ansicht der Union aber zu wenig. „Es vergeht“, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, „praktisch kein Monat, in dem nicht darüber berichtet wird, dass es irgendwo einen Einbruch in eine Schule gab, Beschädigungen, Vandalismus, Diebstahl und anderes mehr. Eine komplette Sicherheit wird es verständlicherweise nie geben können, aber man muss den Versuch unternehmen, es den Tätern möglichst schwer zu machen, einzubrechen oder Sachschaden anzurichten.“

Videoanlagen, die ausschließlich auf das Gebäude gerichtet und nur dann eingeschaltet sind, wenn kein Schulbetrieb/Turnhallenbetrieb ist, können eine deutlich größere Chance darstellen, der Täter habhaft zu werden. Daher habe die Fraktion für die nächste Kreistagssitzung, so die Schulpolitiker der Union, Michael Hundertmark, Franz-Ludwig Löw und Dieter Steinruck, den Antrag gestellt, einen entsprechenden Aktionsplan zu erarbeiten, in dem für jede Schule dargestellt wird, welche Sicherungs- und Überwachungsmaßnahmen erfolgen und welche Schulen derzeit nicht entsprechend gesichert sind. Außerdem möchte die CDU vom Dezernenten erfahren, wie die Zahl der Einbrüche, Beschädigungen und die daraus resultierenden Vermögensverluste und Schadenssummen durch Schmierereien, Beschädigungen und anderes mehr sich in den letzten Jahren darstellten.

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Dieter Steinruck
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Aktuelle Ausgabe01.08.