Falkenberg als „Ausnahme-Malteser“ ausgezeichnet

Neujahrsempfang 2019 mit dem Trainer der Bundesnationalmannschaft im Rollstuhlbasketball

Der diesjährige Neujahrsempfang der Malteser stand unter dem Motto der Integration und Inklusion. Boris Falkenberg, Stadtbeauftragter, begrüßte die knapp 80 Freunde, Partner und Unterstützer der Malteser, besonders aber den Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer (CDU), den Landtagsabgeordneten Dr. Matthias Büger (FDP), Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich, Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller (CDU), Landrat Wolfgang Schuster (SPD), den Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar, Manfred Wagner (SPD), Polizei-Vizepräsident Peter Kreuter, Polizeidirektor Siegfried Schulz, den Trainer der Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft, Nicolai Zeltinger.

Falkenberg berichtete über das vielfältige Engagement der Malteser im vergangenen Jahr. Er hob besonders die Arbeit der Notfallvorsorge hervor, die im letzten Jahr beim Brand im Klinikum wieder einmal gezeigt hat, wie stark und schlagkräftig dieser ehrenamtliche Bereich der Malteser ist. Aber auch die Jugend habe Vorbildliches geleistet, und der Besuchs- und Begleitdienst der Malteser wächst unter neuer Leitung ständig weiter. Falkenberg sei stolz darauf, einer so großartigen Truppe von Maltesern vorzustehen und die Rahmenbedingungen sicherstellen zu dürfen.

Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich sprach ein Grußwort: „Die zahlreiche Besetzung der Ehrengäste spiegelt die Wertschätzung der lokalen Politik gegenüber den Maltesern wider.“ Er unterstrich nochmal, wie wichtig es heutzutage sei, sich über Fakten zu unterhalten. Besonders die Politik müsse ihre Handlungen auf Fakten basiert vornehmen und sich nicht von Stimmungen steuern lassen.

Nicolai Zeltinger, der Bundestrainer der deutschen Herren-Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball, hielt die Neujahrsansprache und zeigte große Gemeinsamkeiten zwischen den Maltesern und dem Rollstuhlbasketball auf. Der Leitsatz der Malteser „…weil Nähe zählt“ sei besonders wichtig auch im Sport, da hierin der Erfolg der Arbeit mit und für Menschen liegt.
Gerade Nachwuchsarbeit und Ausbildung gehen Hand in Hand, da es heutzutage wichtig sei, jungen Menschen Perspektiven zu bieten, die nicht nur für den Verein, sondern auch für die Menschen selbst von Vorteil sind. Aber auch Inklusion sei heutzutage wichtiger denn je, denn Menschen mit Behinderungen sind heutzutage oftmals auch Vorbilder und Motivatoren für andere Menschen.

Das Ehrenamt und seine Bedeutung für unsere Gesellschaft rückte Zeltinger in den besonderen Fokus und unterstrich, dass unsere Gesellschaft ohne Ehrenamt nicht funktionieren kann. Wenn Ehrenamtliche auch noch regelmäßig fort- und weitergebildet werden und ihre Fähigkeiten regelmäßig trainieren, können Vereine sich weiterentwickeln. Hierbei dürfen natürlich Teamgeist, Gemeinschaft und Spaß nicht zu kurz kommen. Wenn dann bei allem die Nähe zum Menschen erhalten bleibt, wird die Arbeit erfolgreich.

Graf von Plettenberg überraschte im Anschluss an die Neujahrsansprache den Wetzlarer Stadtbeauftragten mit der Malteser Verdienstplakette in Gold der Deutschen Assoziation des Souveränen Malteser Ritterordens. Diese höchste Auszeichnung des Ordens ist eine besondere Auszeichnung, die Menschen für ein besonderes Engagement für die Malteser verliehen wird. Plettenberg bezeichnete Falkenberg als „Ausnahme-Malteser“, da er sich seit vielen Jahren auf allen Ebenen der Malteser erfolgreich einbringt; als Stadtbeauftragter in Wetzlar, als Vorstandsmitglied der Malteser in der Diözese Limburg sowie als Mitglied des Malteser Bundespräsidiums. „Nebenbei“ noch als Trainer an der Malteser-Akademie. Falkenberg war sichtlich überrascht und erfreut über diese Auszeichnung und bedankte sich bei seinem Team für die Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

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Aktuelle Ausgabe6/2019