CDU hakt nach:

Hat sich das Hausmeistereinsatzkonzept bewährt?

Vor einigen Jahren hat der Lahn-Dill-Kreis ein neues Hausmeistereinsatzkonzept erarbeitet und eingeführt, nachdem man die Jahre zuvor die Zahl der Hausmeisterstellen im Kreis um rund 20 Stellen gekürzt hatte. Aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer und seine Stellvertreter Jörg Michael Müller sowie Frank Steinraths, habe der Kreis damals an der falschen Stelle gespart, denn ein guter Hausmeister werde immer dafür sorgen, dass die Situation an „seiner“ Schule möglichst optimal sei. Entsprechend sehe in der Regel der Einsatz der Hausmeister für ihre jeweilige Schule auch aus.

Mit dem neuen Konzept seien sogenannte Teams gebildet worden, die gemeinsam für mehrere Schulen Verantwortung übernommen hätten, so dass einzelne Hausmeister bis zu drei Schulen, manche auch zwei, zu betreuen hätten. Dies sei aus Sicht der Union nicht optimal. Der Kreis habe damals eine Überprüfung des Konzeptes zugesagt.

Deshalb rege die CDU an, dass der zuständige Dezernent im Schulausschuss, unter Einbeziehung der Sprecher der Hausmeister und des Personalrates, über die Erfahrungen positiver wie negativer Art berichte. Sinn würde es ebenso machen, so die CDU, wenn auch Schulleiter über ihre Erfahrungen berichten, denn oberstes Ziel für die Union sei es, die Zufriedenheit auf allen Ebenen zu erreichen, um damit eine möglichst optimale Versorgung der Schulen sicherzustellen. Von daher hoffe die Union auf eine entsprechende politische Unterstützung der anderen Fraktionen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe9/2019