CDU-Kreistagsfraktion möchte Übersicht über aktuelle Arbeit
der Schuldnerberatungsstelle des Kreises

Wenn man bedenkt, dass gut 500.000 Hessen überschuldet sind, so eine aktuelle Meldung in den Medien, ist das eine Situation, die niemanden kalt lassen kann, weil damit sehr persönliche Schicksale und Probleme verbunden sind. Seit Jahren gibt es im Lahn-Dill-Kreis, wie in vielen anderen Regionen Hessens auch, eine Schuldnerberatungsstelle, die jeder, der in Not kommt, aufsuchen kann. Eine grundsätzlich sehr positive Einrichtung.

Ausgehend von der aktuellen Zahl habe die CDU-Kreistagsfraktion in einem Antrag die Kreisregierung gebeten, den Sozialausschuss über die aktuelle Arbeit zu informieren, vor allen Dingen auch darüber, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer und seine Stellvertreterin Nicole Petersen, wie sich die Fallzahlen in den letzten Jahren im Lahn-Dill-Kreis entwickelt haben, wie die personelle Ausstattung aktuell ist und welche Warte- und Beratungszeiten es gibt, denn diese sollten verständlicherweise nicht zu groß sein, weil häufig gerade in Krisenzeiten vergleichsweise schnelle Hilfe notwendig ist.

Wichtig aus Sicht der Union auch, dass man dann im Ausschuss über die sehr unterschiedlich gelagerten Gründe vertiefend diskutieren kann, die stichwortartig umschrieben werden können mit Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung oder auch im Einzelfall mit Defiziten einer gezielten Haushaltsführung und -bewirtschaftung.

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Nicole Petersen
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Aktuelle Ausgabe03.01.