"Hessischer Frühschoppen" stärkt die Gemeinschaft der heimischen Christdemokraten

Dass der "Hessische Frühschoppen", bei dem dann unter anderem auch "Handkees mid Mussig" nicht fehlen durfte, immer am ersten Samstag im September auf dem Gelände der CDU-Kreisgeschäftsstelle in der Moritz-Hensoldt-Straße stattfindet, steht ursächlich im Zusammenhang mit diesem Gebäude. Denn der CDU-Kreisverband Lahn-Dill kam genau am 1. September 2000 in den Besitz der Immobilie, lange bevor auf der gegenüber liegenden Seite der Straße das neue Gebäudes der Kreisverwaltung Lahn-Dill entstanden ist. Dessen Schatten trifft die CDU-Kreisgeschäftsstelle aber nur bei tiefstehender Sonne, also in den Wintermonaten, so dass sich der "Hessische Frühschoppen" dauernden Sonnenscheins erfreuen durfte.

In stattlich großer Zahl hatte die CDU-Familien von Lahn und Dill, von Hüttenberg bis Haiger, von Lahnau bis Leun, den Weg nach Wetzlar ins "Zentrum" gefunden, wo vor dem Eingang zum CDU-Grundstück mit der Hausnummer 24 ein Einachser-Anhänger mit der gleichen Kennzeichenziffer auf der Plane schriftlich zum Ausdruck bringt, dass er ein Anhänger der CDU Lahn-Dill ist. Kreisgeschäftsführerin Ursula Landau hatte mit ihrem Geschäftsstellenteam die CDU-Festivität in bewährter Weise vorbereitet.

Musik, deftige Verpflegung und Gespräche im Vorfeld der Landtagswahl prägten das Geschehen des Hessischen Frühschoppens der heimischen "Schwarzen", wobei Bundestagsabgeordneter und Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Irmer ebenso gefragter Gesprächspartner war wie der Landtagsabgeordnete Frank Steinraths, der für den Wahlkreis Wetzlar antritt, und Herborns Stadtverordnetenvorsteher Jörg-Michael Müller, der sich an der Dill um das Landtagsdirektmandat bewirbt, das über Jahrzehnte von Clemens Reif errungen wurde, der sich allerdings nach 32 Jahren Landtagsmitgliedschaft aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl stellt. Und Gesprächsstoff, sei es hinsichtlich der kommunalpolitischen Situation im Landkreis, im Blick auf die Landespolitik, über die der Wähler Ende Oktober abzustimmen aufgerufen ist, oder die Bundespolitik mit ihren drängenden und dringlich der Lösung harrenden Themen, gab und gibt es derzeit wahrlich mehr als genug ...

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Franz Ewert

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Aktuelle Ausgabe12/2018