CDU-Kreistagsfraktion besuchte Fritz-Philippi-Schule Breitscheid

Schule gut aufgestellt – aber drei Wünsche bleiben

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Schulbesuche waren Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion an der Fritz-Philippi-Schule in Breitscheid, einer Grund-, Haupt- und Realschule, um sich von Schulleiter Herbert Jochmann und seiner Stellvertreterin Mandy Schneider über den aktuellen Stand zu informieren.

Die Schule sei bezüglich der Schülerzahl sehr stabil aufgestellt, so Jochmann. Insgesamt habe man derzeit 360 Schüler, davon rund 120 in der Grundschule, die auf 20 Klassen verteilt seien, so dass man im Schnitt eine Klassenstärke von 18 Schülern habe. Die Bandbreite reiche von 14 bis 26, ideale Bedingungen für das Unterrichten. Dass die Grundversorgung des Unterrichts abgedeckt werden könne sei mittlerweile Standard in Hessen, wobei man sich wünsche, dass im Sinne von langfristiger Planbarkeit TVH-Verträge zugunsten der Besetzung der entsprechenden Planstellen weiter abgebaut werden.

Die Schule sei eine klassische Halbtagsschule von 7.55 Uhr bis 13.55 Uhr, wobei man zusätzlich eine Nachmittagsbetreuung bis 16 Uhr anbiete, die im nächsten Schuljahr von rund 20 Schülern angenommen werde. Der Betreuungsbedarf im ländlichen Raum sei niedrig. Dies führe dazu, dass man einen sehr engen Elternkontakt pflege, der für alle Seiten von Vorteil sei. Durch das besondere pädagogische Konzept - Grundschüler wechseln mit dem Lehrer von der Klasse 4 in die Klasse 5 bis 7 über, durch starke Binnendifferenzierung gerade in Klasse 5 bis 7 und durch eine sehr intensive Beschulung von Inklusionskindern - habe man es geschafft, zu einem Schulklima zu kommen, das allen helfe und förderlich für das Lernen sei. Man freue sich, dass man mittlerweile auch Schüler aus anderen Einzugsbereichen begrüßen könne.

Die Schule befinde sich erfreulicherweise jetzt im Sanierungsendspurt im Bereich des Förderstufentraktes und der naturwissenschaftlichen Ausstattung. Gleichwohl gebe es drei konkrete Wünsche an den Schulträger. Dies seien Erhöhung des Schulbudgets, das sich auf derzeit insgesamt 18.000 Euro belaufe, eine Überarbeitung der Hausmeisterregelung, denn die jetzige Verbundregelung sei nicht optimal, und die Sanierung der Außensportanlage, die im Moment nicht nutzbar sei.

Die CDU-Kreistagsfraktion, darunter CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, MdB, Kreisbeigeordnete Ulla Landau sowie die Abgeordneten Heike Ahrens-Dietz, Anna-Lena Bender, Franz-Ludwig Löw und Dieter Steinruck, bezeichnete diese sportliche Situation als unbefriedigend. Schon beim letzten Schulbesuch vor einigen Jahren habe man die gleiche desolate Außensportanlage vorgefunden. Die Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion sagten zu, das Thema in Form eines Antrages erneut auf die Tagesordnung zu bringen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier

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