Organisierte Kriminalität in Deutschland 2025
8000 Tatverdächtige – Schusswaffeneinsatz nimmt zu

Vor wenigen Wochen haben Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, das Bundeslagebild zum Thema „Organisierte Kriminalität 2025“ vorgelegt. Die wesentlichen Aussagen sind knapp und präzise wie folgt zusammenzufassen:

8000 Tatverdächtige, 1000 mehr als im Vorjahr

Türkische Mafia, afrikanische Mafia, arabische Clans und stark zunehmend syrische Zuwanderer

Kriminalitätsschwerpunkte

Kriminalitätsschwerpunkte sind Rauschgift, Gewaltkriminalität, Geldwäsche, Erpressung und Mord.

Hemmschwelle sinkt

Besonders besorgniserregend, dass 688 Schusswaffen im letzten Jahr sichergestellt werden konnten, im Vergleich zu 422 im Vorjahr. Die Dunkelziffer ist naturgemäß extrem hoch. Leider sinkt die Hemmschwelle zum Einsatz von Schusswaffen und Sprengstoffen. Kaum ein Tag vergeht mittlerweile in Berlin, so das BKA, an dem nicht Schüsse fallen. Ähnliche Trends in Hamburg, in Köln, und die Bereitschaft zu Gewalt und Schusswaffenanwendung ist deutlich gestiegen.

Minderjährige werden rekrutiert

Kriminologen sprechen hier von „Crime-as-a-Service“ oder Verbrechen auf Bestellung. 20 Prozent der O.K-Verfahren funktionieren mittlerweile nach diesem Muster. Hintermänner organisieren Minderjährige, Dritte organisieren die Waffen, Vierte spähen Anschlagsplätze aus. Anschlag ausgeführt, Jugendliche/Kinder abtransportiert. Hintermänner bleiben im Dunkeln. So ist zunehmend das Muster.

Justiz und Zeugen werden bedroht

Gerade in den Ballungsgebieten ist bei so viel Gewaltpotenzial seit Jahren festzustellen, dass im Falle von Festnahmen, drohenden Prozessen Richter, Staatsanwälte und Zeugen eingeschüchtert werden nach dem Motto „man weiß, wo derjenige wohnt, man weiß, wo die Kinder zur Schule gehen“ und vieles andere mehr.

Großstädte als Vorboten

Das, was sich zunehmend in einigen deutschen Großstädten abspielt, sind die Vorboten auf das, was auch im eher kleinstädtischen Milieu perspektivisch zu erwarten ist, wenn nicht gnadenlos hart gegengesteuert wird. Aburteilung, Verbüßung der Strafe, Abschiebung, und zwar des gesamten Clans, ohne Rücksicht auf Verluste. Einziehen des gesamten Vermögens inklusive Protzautos, bei doppelter Staatsbürgerschaft die deutsche aberkennen. Spätestens hier wird deutlich, wie leichtfertig es von politisch linker Seite ist, die deutsche Staatsbürgerschaft billigst zu verramschen, denn diese zu entziehen ist ein juristisch schwieriger Weg. Besser erst gar nicht erteilen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe11/2026