
Oliver Wild zum Vorsitzenden der Landwirtschaftskommission
der MIT Hessen gewählt
MIT-Landesvorstand setzt auf Erfahrung und
stärkere Vernetzung von Landwirtschaft, Mittelstand und Politik
Der Kreisvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) Lahn-Dill, Oliver Wild, übernimmt eine weitere verantwortungsvolle Aufgabe auf Landesebene. In der jüngsten Sitzung des Landesvorstandes der MIT Hessen wurde Wild zum neuen Vorsitzenden der Landwirtschaftskommission gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Raif Toma an.
Mit der Wahl übernimmt Wild die Verantwortung für ein Themenfeld, das für die wirtschaftliche Entwicklung Hessens und insbesondere für den ländlichen Raum von großer Bedeutung ist. Landwirtschaft, Weinbau, Forstwirtschaft und die vor- und nachgelagerten Wirtschaftszweige sind nicht nur wichtige Arbeitgeber, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil der regionalen Wertschöpfung.
„Unsere landwirtschaftlichen Betriebe sind mittelständische Unternehmen, die täglich unternehmerische Verantwortung übernehmen. Sie sichern unsere Versorgung, schaffen Arbeitsplätze, investieren in ihre Betriebe und prägen unsere Kulturlandschaft. Deshalb müssen ihre Interessen innerhalb der Wirtschafts- und Mittelstandspolitik einen festen Platz haben“, erklärt Wild.
Bürokratieabbau und wirtschaftliche Perspektiven im Mittelpunkt
Als Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit sieht Wild insbesondere den Abbau überbordender Bürokratie, die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit heimischer Betriebe sowie die Schaffung verlässlicher wirtschaftlicher Rahmenbedingungen.
„Unsere Landwirte brauchen keine immer neuen Vorschriften, Dokumentationspflichten und politischen Unsicherheiten. Sie brauchen Planungssicherheit, unternehmerische Freiheit und die Möglichkeit, mit ihrer Arbeit ein angemessenes Einkommen zu erwirtschaften“, betont Wild.
Ein besonderes Anliegen ist ihm dabei die Zukunft familiengeführter landwirtschaftlicher Betriebe. Steigende Energie- und Betriebskosten, zunehmender internationaler Wettbewerbsdruck, hohe Investitionsanforderungen und die schwierige Hofnachfolge stellen viele Betriebe vor erhebliche Herausforderungen.
Weitere Schwerpunkte sollen die Stärkung regionaler Vermarktungsstrukturen, die Förderung moderner landwirtschaftlicher Technologien, der Erhalt landwirtschaftlicher Nutzflächen sowie ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Umwelt- und Klimaschutz und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit sein.
Auch die zunehmenden Konflikte zwischen landwirtschaftlicher Nutzung, Flächenverbrauch und anderen gesellschaftlichen Interessen möchte Wild aufgreifen.




