Linksradikale wollen den deutschen Staat angreifen:

„Deutschland muss sterben, damit wir leben können“

Es sind unter anderem die Linksradikalen von de.indymedia.org, die nicht nur zu einer Aktionswoche gegen den deutschen Staat aufgerufen haben, sondern unverhüllt Gewalt gegen Sachen und Menschen propagieren.

„Überall Faschisten“

„Egal, welche Partei die Wahlen am 6. September gewinnt, Faschisten werden in noch mächtigere Positionen kommen“, so die Aussage von de.indymedia.org am 13.8.2026. Mit anderen Worten: „Der Faschismus ist hier“. Alles, was nicht dem linken und linksradikalen Zeitgeist entspricht, wird per se als faschistisch tituliert. Und weil es ein faschistischer Staat ist, ist es aus deren Sicht legitim, alles zu tun, „um die Funktionsweise des Staates zu zerstören“… „Es gibt viele Gründe, den deutschen Staat anzugreifen.“

Zu den Zielen, die „sorgfältig auszuwählen“ sind, gehören „legitime“ Ziele wie: „Gefängnisse, Regierungsbehörden, Jobcenter, Polizeireviere, Kasernen, Ausländerämter…“ Es geht weiter: „Es gibt genug Ziele da draußen. Wir müssen anfangen, einige auszuwählen, gründlich zu planen…, um dann in Aktion zu treten.“ Der Aufruf endet mit dem Satz: „Deutschland muss sterben, damit wir leben können.“ Es stellt sich die Frage, wieso diese linke/linksradikale Gruppe, die sich klammheimlicher Sympathie in der linken Szene erfreut, noch immer nicht verboten ist.

RAF lässt grüßen

Ältere erinnern sich noch an den Terror der Roten-Armee-Fraktion. Linksradikale, die in den 70- und 80er Jahren zu Gewalt gegen Sachen aufriefen, um den angeblich faschistischen Staat BRD zu beseitigen, um dann anschließend Dutzende Morde zu begehen. Das war die logische Konsequenz aus Gewalt gegen Sachen, die dann auch zu Gewalt gegen Menschen wurde. Genau auf dieser Ebene befinden wir uns heute wieder. Wer Sprache radikalisiert, der ebnet den Weg für die Radikalisierung der Tat.

Parteien haben Gesamtverantwortung

Auch die Parteien des linken Spektrums wie der Mitte sollten sich überlegen, welche Wortwahl sie treffen, wenn sie den politischen Gegner allgemein formuliert attackieren und insbesondere die AfD, die medial derart dämonisiert wird, deren Mitglieder partiell Berufsverbot erhalten, weil sie nicht für Landratspositionen beispielsweise kandidieren dürfen, deren Mitglieder auch von kirchlichen Einrichtungen entlassen werden, obwohl sie sich nichts zuschulden kommen ließen. Das alles trägt zu einer allgemeinen Enthemmung bei.

Wenn das linke Bündnis „widersetzen“, das die Proteste gegen den AfD-Parteitag organisiert hatte, in einem Aufruf erklärt: „Es gibt keine Neutralität gegenüber dem Faschismus“, setzt es seine Position absolut und legitimiert damit Gewalt gegen Menschen, auch gegenüber denen, die mit der AfD nichts zu tun haben, so wie beispielsweise die Reporter, die nur über den AfD-Parteitag berichten wollten. Und wenn Medien Angriffe auf politische Gegner danach bewerten, wen sie treffen, dann ist das eine extrem gefährliche Entwicklung. Die Menschen haben ein gutes Gefühl dafür, ob es gerecht zugeht oder nicht.
Wenn die AfD in Umfragen bundesweit bei annähernd 30 Prozent steht, kann man beim besten Willen nicht unterstellen, dass wir in Deutschland plötzlich Millionen Faschisten haben. Man sollte sich lieber die Frage stellen, warum Millionen, die früher SPD, Grüne oder CDU gewählt haben, sich auf der Wählerseite der AfD wiederfinden. Und so wundert es nicht, wenn die Zahl der Straftaten gegen politische Repräsentanten und Parteimitglieder in den letzten Jahren gestiegen ist. Besonders häufig betroffen waren Vertreter der AfD, aber es gab auch eine deutliche Zunahme gegenüber Mitgliedern der CDU.

Wer, so Benjamin Scherp in der Zeitung „Die Welt“, Menschen einredet, wir stünden im letzten Gefecht gegen den Faschismus, der dürfe sich nicht wundern, wenn aus dieser eingebildeten Notwehr reale blutige Gewalt auf der Straße erwachse. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier

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