
An die Freunde der SED/Linkspartei
Sozialismus in der DDR – alles schon vergessen?
Die SED/Linkspartei, die unter Vorsitz von Heidi Reichinnek, deren Sprachtempo gelegentlich an das russische Maschinengewehr Kalaschnikow erinnert, aber mit dem Denken nicht hinterherkommt, versucht gerade jungen Menschen den Sozialismus in Deutschland schmackhaft zu machen. Teilweise durchaus mit Erfolg, weil die politische Bildung zum Thema realer Sozialismus in der DDR in Deutschlands Schulen faktisch nicht existiert. Medien, die zu einem hohen Prozentsatz ohnehin journalistisch gesehen rot-rot-grün dominiert werden, haben gar kein Interesse daran. Aber auch die bürgerlichen Parteien lassen es vermissen, die DDR-Realität immer wieder in Erinnerung zu rufen. Das ist nötiger denn je. Die Linkspartei, die rechtsidentisch (!) mit der SED, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, in der DDR war und damit Verantwortung für Mauer, Stacheldraht und Schießbefehl hatte, punktet durch Nichtwissen gerade bei der jüngeren Generation. Deshalb eine kleine Aufhellung von denen, die Sozialismus noch live erlebt haben.
Das war Sozialismus:
- Zehn Jahre Wartezeit bis zur Lieferung eines Autos namens Trabant - 13 Jahre Wartezeit bis zur Lieferung eines Wartburg.
- Stundenlanges Anstehen vor Geschäften, die plötzlich über ein Kontingent von Farben, Toilettenartikeln oder Obst verfügten.
- Studium nur, wer auf Parteilinie war.
- Arbeitsplatzzuteilung da, wo Arbeitskräfte gebraucht wurden.
- Pflicht zur Arbeit, da es offiziell keine Arbeitslosen gab.
- Effizienz der Arbeit unterirdisch.
- Flächendeckendes Überwachungssystem durch IM (Informelle Mitarbeiter), die bis in die Familien hineinreichten, sich in Kirchen ebenso wiederfanden wie am Arbeitsplatz, im Sportverein oder auch in der Verwandtschaft.
- Keine Presse- und Meinungsfreiheit.
- Wer Kritik übte, sah einer „großen Zukunft“ in den Strafanstalten von Bautzen, Hohenschönhausen oder anderen entgegen.
- Wer dem sozialistischen Paradies entkommen wollte in Form eines Fluchtversuches, der wanderte in den Knast. Kinder wurden von den Familien getrennt und zwangsadoptiert.
- Wer in die Freiheit wollte, wurde an der Mauer entweder von Grenzern erschossen oder von der SM-70 zerfetzt. Es gab einen Schießbefehl an der Grenze auf eigene Bürger.
- Billige Wohnungen ja, aber so heruntergekommen, dass nach der Wende niemand mehr dort wohnen wollte, Etagentoilette, Etagendusche, Kohleöfen
- Urlaub im Arbeiter- und Bauernparadies DDR? Bis 1975 zwölf Tage, danach 18 Tage, aber nur maximal in die sozialistischen Bruderländer und nur wer sich gut geführt hatte.
Man könnte diese Aufzählung noch endlos weiterführen. Das war Sozialismus. Und es hat in der Geschichte der Menschheit noch nie (!) einen funktionierenden Sozialismus gegeben, kann es auch nicht geben, weil die Menschen unterschiedlich sind, unterschiedliche Begabungen und Fähigkeiten haben. Über alles die Einheitsschere anzulegen, funktioniert nun einmal in der Praxis nicht. Der Sozialismus in den südamerikanischen Staaten hat aktuell viele Staaten in den Ruin getrieben. Sozialismus in Nordkorea - die Menschen hungern. Sozialismus in Russland - Diktatur…
Deshalb: Augen auf beim Wählen
Nie wieder Sozialismus!




