Wo bleiben die Fachkräfte?

75 Prozent der Syrer, Afghanen und Somalier
ohne beruflichen Abschluss

Josef Kraus, jahrzehntelanger Vorsitzender des Deutschen Lehrerverbandes, heute Ehrenpräsident, hat in einem Beitrag von Achgut.com darauf hingewiesen, dass aktuell rund drei Viertel der in Deutschland lebenden Syrer, Afghanen im Alter von 25 bis 34 Jahren keinen anerkannten beruflichen Abschluss haben.

Um genau zu sein, 74,5 Prozent der Syrer und 72,1 Prozent der Afghanen. Bei jungen Menschen aus Somalia lag die Quote bei 85,8 Prozent. Nur zum Vergleich: Der Anteil der Deutschen ohne beruflichen Abschluss lag in dieser Altersgruppe bei 13,9 Prozent. Deutlich steigend, und auch dies noch viel zu viel. Noch anders ausgedrückt: 2023 gab es insgesamt 56.000 Schüler ohne Schulabschluss. Im Jahr 2025 waren es bereits 64.000, so der „Malteser Migrationsbericht 2025“ des Walter-Eucken-Instituts unter Leitung des Freiburger Ökonomen Lars Feld.

Kulturelle Bereicherung?

Zu erinnern ist in diesem Kontext an die Begeisterungswelle der woken, linken und multikulti-Fetischisten, die diese Form der Zuwanderung schon 2015 als Bereicherung meinten definieren zu müssen. Der ehemalige Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), formulierte: „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.“ Und die frühere Fraktionsvorsitzende der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, erklärte: „Wir kriegen jetzt plötzlich Menschen geschenkt“. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, erklärte im März 2016: „Viele der Geflüchteten werden die Renten der Babyboomer zahlen“, wobei er allerdings nicht merkte, dass er sich selber widersprach, denn in dem Interview mit dem Evangelischen Pressedienst erklärte er, dass etwa ein Viertel der Geflüchteten gut qualifiziert seien. Die offene Frage blieb und bleibt, was ist denn mit den anderen 75 Prozent?

Kurzum, wir haben einmal mehr eine massive Einwanderung in die Sozialsysteme, die Sozialkosten explodieren ebenso wie die Wohnkosten, die Krankenkassenbeiträge sind zu hoch, weil man einen Großteil dieser Lasten ausschließlich den gesetzlich Versicherten zumutet, anstatt sie gerechterweise, wenn überhaupt, auf alle Steuerzahler zu verteilen. Und deshalb klagen die Krankenkassen auch zu Recht gegen die Bundesregierung, weil sie für diese Gruppe von Menschen, die im gesundheitlichen Notfall natürlich versorgt werden müssen, zu wenig Geld monatlich pauschal erhalten.

Dramatische Auswirkung auf das Bildungsniveau

Professor Dr. Reiner Sindermann von der TU Dresden hat im Jahr 2015 mit Blick auf das Bildungsniveau von Migranten aus Südosteuropa, Vorderasien und Afrika festgestellt, dass die Testresultate dieser Länder um mehr als 110 Punkte auf einer Skala mit Durchschnitt 500 hinter Ländern wie Deutschland und den USA zurücklägen, was ca. drei Schuljahren Kompetenzunterschied entsprechen würde. Zu einer ähnlichen Aussage kam der seinerzeitige Chef des ifo-Instituts, Hans-Werner-Sinn, der am Beispiel der jungen Syrer erklärte, dass deren Rückstand bei vier bis fünf Jahren Schulbildung liege.

Wenn man diese jungen Menschen in unser deutsches Bildungssystem aufnimmt, in Schulklassen, die immer heterogener werden, muss man sich über das finale Ergebnis von schulischer Qualität bei allen Anstrengungen der Pädagogen nicht wundern. Wir haben in Deutschland leider immer mehr Kinder mit gestörtem Sozialverhalten – selbstverständlich nicht alle, aber es ist eine sehr pauschale Aussage, die viele Pädagogen bestätigen werden -, immer mehr Kinder im Unterricht, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind oder nur rudimentär, immer mehr Inklusionskinder, die nicht in der Lage sind, intellektuell gesehen dem Regelunterricht zu folgen, immer mehr Kinder aus Ethnien, die sich der Notwendigkeit des schulischen Erfolges nicht bewusst sind und Schule als lästige Pflichtübung verstehen, usw. usw.

Wer dann noch glaubt, man könne fachlich fundierten Unterricht auf hohem Niveau erteilen, kennt die Lebenswirklichkeit nicht. Auch dies ein Ergebnis von Migration, im Übrigen schon im Jahr 2000 bei der ersten Pisa-Studie festgestellt. Niemand wollte es hören. Und wer darauf hinwies, galt überspitzt formuliert als Rassist. Diese „Rassisten“ haben leider recht behalten.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier

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