Undercover unter Antisemiten
Zusammenarbeit zwischen islamistischen und linken Kreisen

Eine französisch-marokkanische Journalistin hat aktuell ein Buch veröffentlicht.

Auf Deutsch lautet der Titel „Die neuen Antisemiten“. Über ein Jahr lang hat sich die mutige junge Dame nach dem Terrorangriff der Hamas auf israelische Siedler in Frankreich in diesen Kreisen bewegt. Nicht einfach, nicht ungefährlich, aber die Erkenntnisse haben sich gelohnt, wie sie in einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ deutlich machte.

Parallelen zwischen Linken und Islamisten

Ein Ergebnis ihrer Recherche, es gebe eine enge Zusammenarbeit zwischen islamistischen und linken Kreisen. Die islamistischen Muslimbrüder wollten demokratische Institutionen destabilisieren und das Scharia-Gesetz einführen. Linksradikale wollten ebenfalls demokratische Institutionen destabilisieren, nur minus Scharia. Hinzu komme der gemeinsame Feind, nämlich der Jude, in ihrer Wortwahl der „Zionist“. Die Terroristen der Hamas würden ebenso verherrlicht wie die Hisbollah, die Huthis oder auch die Islamische Republik im Iran, geführt von einer Mörderbande, die skrupellos jegliche Oppositionelle hinrichten lässt.

Demokratieverständnis?

Seit der Veröffentlichung des Buches im September 2025 habe sie, so Nora Bussigny, eine Vielzahl von Lesungen zu dem Buch durchgeführt. Polizeischutz ist an der Tagesordnung. Linke Ökoaktivisten, sogenannte Antifaschisten, Islamisten, sie alle versuchen immer wieder, diese Veranstaltungen zu verhindern. Soweit zum Thema Toleranz auf der linken Seite gegenüber anderen Meinungen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe9/2026