Wieso ist Alice Schwarzer „umstrittene Feministin“?
Die Toleranz der LSBTIQ-Community ist überschaubar
Die Familie der LSBTIQ-Aktivisten fordert von der Mehrheitsgesellschaft seit Jahren nicht nur Akzeptanz und Anerkennung und hat so manches Mal auch Sonderwünsche. Wer dem nicht nachkommt, gilt automatisch als queerfeindlich oder transphob.
Umgekehrt ist diese Community nicht zimperlich darin, Menschen, die von zwei Geschlechtern, nämlich Mann und Frau, sprechen, was biologisch völlig unumstritten ist, zu dämonisieren. So vor wenigen Wochen mit Alice Schwarzer geschehen. Sie wurde im „Spiegel“ zur „umstrittenen Feministin“ heruntergestuft, weil sie darauf besteht, dass es biologisch nur zwei Geschlechter gibt. Als sie kürzlich im Hamburger Staatstheater aus ihrem Buch „Feminismus pur“ lesen wollte, forderten 340 Theaterbeschäftigte, wirklich wahre Demokraten, sie auszuladen unter der Parole „Keine Bühne für Hetze“.
Die Queer-Beauftragte der Bundesregierung, mit Steuergeldern alimentiert, veröffentlichte unter ihrem Amts-Logo – ein glatter Missbrauch ihrer Zuständigkeit – eine Montage, die Alice Schwarzer neben Donald Trump zeigte. Schwarzers „Transfeindlichkeit“ besteht nicht nur darin, biologisch richtig erkannt zu haben, dass es Mann und Frau gibt, sondern auch darin, dass sie keine biologischen Männer, die für sich einfach mal so erklären, sie seien jetzt weiblich, in der Frauen-Sauna sehen will. Es gibt aktuell den Fall eines biologischen Mannes, eines Rechtsradikalen, der sich kurzfristig als Frau definiert hat und fordert, seine Strafe im Frauengefängnis abzusitzen.
Alleine eine Diskussion darüber, und die gibt es in der Form nur in Deutschland, macht deutlich, in welchem Geisteszustand dieses Land zumindest in Teilen ist.



