Mutige Worte eines türkischen und schwulen Migranten

Keine Angst vor „Rechten – Angst vor arabischen Muslimen“

Es ist noch nicht lange her, da war in der Zeitung „Die Welt“ ein sehr bemerkenswerter Artikel zu lesen, geschrieben von einem Mann, der als Kind türkischer Einwanderer in Südhessen geboren wurde, muslimisch und schwul war. Heute ist er Mitglied im Zentralrat der Ex-Muslime, und er macht aus seiner Homosexualität, die er in Köln lebt, kein Geheimnis. Im Gegenteil.

Für ihn und andere Homosexuelle habe sich die Situation in Köln seit 2015 massiv verschlechtert. Es gebe sogenannte No-Go-Zonen, wo man sich überlegen müsse, ob man mit seinem Partner Hand-in-Hand gehe. Er habe dabei keine Sorge vor irgendwelchen „Rechten“. Von denen werde man nicht angepöbelt. Man habe Angst vor arabischen und afghanischen Muslimen mit täglicher Aggression, homophoben Sprüchen, Androhung von Gewalt und anderes mehr.

Wer die Wahrheit sagt, tappt in die moralische Falle

Losgelöst von diesen Bedrohungen sei allerdings das de facto auferlegte Redeverbot, das genau von denen auferlegt werde, die sich sonst als die größten Demokratie-Retter inszenierten, nämlich vor allem SPD, Grüne und Linke, die jeden Aufzug nutzten, um sich für ihre vermeintliche Progressivität feiern zu lassen. Doch wenn man ausspreche, vor wem man wirklich Angst habe, dann schnappe die moralische Falle zu. Dann sei man ganz schnell rassistisch, rechts oder islamophob. Im Übrigen ein bewährtes Muster, um jede Form von Kritik zu unterbinden.

Um das multikulturelle Weltbild von SPD, Grünen und Linken nicht zu gefährden, würde man die Sicherheit Homosexueller opfern. Die „organisierte Blindheit“ sei der Kölner SPD-MdB Karl Lauterbach, der sich gerne von der queeren Community feiern lasse, aber vom täglichen Leben keine Ahnung habe. Man sollte deshalb überlegen, ob beim CSD nicht grundsätzlich alle Parteien verboten werden sollten, denn der CSD werde als billige Kulisse für Politiker instrumentalisiert. Mutige Worte, die Anlass geben sollten, darüber nachzudenken, wie Deutschland dasteht, wenn die Islamisierung weiter fortschreitet.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe9/2026