Muss das sein?
Deutschland ist pleite,
aber Arbeitsministerin Bas
braucht 30 Millionen für Werbung
Über die gigantische Staatsverschuldung ist hinlänglich berichtet worden. Vor diesem Hintergrund, angesichts einer Zinslast von etwa 30 Milliarden Euro allein in diesem Jahr, müsste man als Bürger eigentlich davon ausgehen, dass die Bundesregierung alles daransetzt, zu sparen, wo immer das möglich ist.
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD), so der Eindruck, glaubt, aus dem Vollen schöpfen zu können. Laut Ausschreibung sucht sie einen Auftragnehmer für Kommunikations- und PR-Maßnahmen über einen Zeitraum von vier Jahren, der maximal zwischen 25 und knapp 30 Millionen Euro kosten „darf“. Aufgabe der künftigen Agentur ist es, Werbestrategien zu entwerfen, die Ministerin bei der Presse- und Medienarbeit zu unterstützen sowie Tagungen und Kongresse zu begleiten. Spätestens hier fragt man sich, ob das nicht angesichts eines Ministeriums mit einigen tausend Mitarbeitern von einigen wenigen dieses Ministeriums übernommen werden könnte, zumal die Bundesbeamten in aller Regel ohnehin sehr gut besoldet werden.
Man merkt hier einmal mehr das fehlende Bewusstsein dafür, dass Steuergelder von fleißigen Menschen hart erarbeitet werden. Sie haben es nicht verdient, für diesen Unsinn mit 30 Millionen herangezogen zu werden.



