Niedersachsen
Puppe der AfD-Bundesvorsitzenden
wird in Gefängniszelle auf dem Schulhof gezeigt.
Es gibt für manche Menschen gute Gründe, die AfD zu wählen, wie es für andere sehr viele Gründe gibt, die AfD nicht zu wählen. Dies muss jeder für sich entscheiden. Was allerdings unter rechtsstaatlichen Aspekten auch nicht ansatzweise zu akzeptieren ist, sind die zunehmende Hetze, zunehmender Hass gegen alles, was vermeintlich rechts ist. Es wird nicht mehr differenziert. Ein völlig inakzeptables Beispiel, ein Auftritt des „Adenauer Bus des Zentrums für politische Schönheit“. Es war dies die linke Truppe, die das Sommerinterview der öffentlich-rechtlichen mit der AfD 2025 in Berlin lautstark gezielt gestört hatte, um damit ihre Demokratiefähigkeit unter Beweis zu stellen. Diese Truppe war an einer Gesamtschule für Kinder bis zu 16 Jahren. Dort wurde auf dem Schulhof eine Puppe der AfD- Bundesvorsitzenden Alice Weidel in einer Gefängniszelle gezeigt. Mit anderen Worten, eine simulierte Verhaftung der führenden Oppositionspolitikerin vor Schülern. Man kann zu Weidel stehen, wie man will, aber es schlägt dem Fass den Boden aus, wenn die Oppositionsführerin als Kriminelle inszeniert wird. Das im Rahmen des Projekts „Fuck AfD“- Buttons gedruckt wurden und ein Verbot der AfD gefordert wurde passt natürlich in den gesamten Kontext. Es ist dies ein Verstoß gegen den Beutelsbacher Konsens. Dieser besagt, dass es ein Überwältigungsverbot gibt, Schüler emotional oder visuell so zu beeinflussen, dass sie in eine bestimmte politische Richtung gedrängt werden.
Grüne Ministerin verteidigt Projekt
Es muss niemanden ernstlich wundern, dass die Grüne Kultusministerin Julia Willie-Hamburg das Projekt verteidigte. Es sei den Schulen überlassen, ob sie das „Zentrum für politische Schönheit“ einladen, oder nicht. Sie räumte lediglich ein, dass Teile der Inszenierung „streitbar“ seien. Man stelle sich vor, liebe Leserinnen und Leser, irgendeine konservative Projektgruppe hätte in der Zeit der Ampelregierung Robert Habeck oder Annalena Baerbock beispielsweise in Gefängniskluft auf dem Schulhof vorgeführt. Abgesehen davon, dass bei Bürgerlichen solche Geschmacklosigkeiten in der Regel nicht anzutreffen sind, hätte es Sondersendungen gegeben, Rücktrittsforderungen, Leitartikel und anderes mehr. Hier wird einfach mit zweierlei Maß gemessen und die Bürger spüren das. Auch dies ist ein Grund, warum die AfD stärker wird. Statt ständig die AfD mit Hass und einseitiger Hetze zu überziehen, würde es mehr Sinn machen, die AfD inhaltlich zu stellen, denn es gibt genügend Gründe so manche Position sehr kritisch zu betrachten.



