Bremen

Polizei muss für Kontrollen Quittungen ausstellen

Bremen, geführt von SPD, Grünen und der SED/Linkspartei, hat dem „Racial Profiling“ den Kampf angesagt. Gemeint ist damit – Berlin lässt grüßen mit einer Umkehr der Beweispflicht im Görlitzer Park -, dass es durch die Polizei keine Kontrollen mehr gibt, die allein aufgrund äußerer Merkmale erfolgen. Damit dies überprüft werden kann, hat die Stadt eine App programmieren lassen, 100 mobile Drucker besorgt und dafür 143.000 Euro ausgegeben. Hinzu kommen jährliche Betriebskosten von rund 21.500 Euro.

32 Überprüfte machten davon Gebrauch, indem sie entsprechende Quittungen von der Polizei einforderten, nach dem Umkehrschluss rund 6500 Euro pro Quittung. Von diesem Schwachsinn unter finanziellen Aspekten einmal abgesehen, es ist dies ein unausgesprochenes Misstrauen gegen die Bremer Polizei, die wegen fehlender EC-Karten-Lesegeräte noch nicht einmal in der Lage ist, Verwarngelder vor Ort bargeldlos zu kassieren. Aber im Kampf gegen den sogenannten „Rassismus“ ist man politisch links ideologisch kräftig unterwegs.

Wenn Polizeibeamte in Hotspots in Bremen Menschen kontrollieren, dann machen sie dies aus ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung heraus und werden den 65-Jährigen mit Aktentasche oder die Seniorin mit Einkaufstasche vermutlich nicht kontrollieren. Die Wahrscheinlichkeit, dort Drogen, Messer oder andere Waffen zu finden dürfte verschwindend gering sein. Und sie machen das aus ihrer Erfahrung heraus, weil sie wissen, dass es bestimmte Bereiche gibt, das gilt für praktisch mittlerweile leider alle Großstädte Deutschlands, die fest in der Hand von Dealern sind, die in aller Regel keine deutsche Staatsangehörigkeit haben, sondern häufig Schwarzafrikaner oder Menschen mit südländischem Flair sind.

Diese Arbeit offensichtlich bewusst zu erschweren, ist eine Ohrfeige für jeden rechtstreuen Bürger. Und sie zeigt, was die drei genannten Parteien in Wirklichkeit von ihrer Polizei halten.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe6/2026