Klartext von Professor Susanne Schröter:

„80 Messerattacken pro Tag sind Ergebnis einer zugewanderten Kriminalität“

Islamwissenschaftlerin Professor Susanne Schröter, die auf Einladung der Bürgerinitiative „Pro Polizei Wetzlar“ auch schon in Wetzlar zu Gast war, hat kürzlich zum Thema Messerkriminalität Stellung bezogen. Eine Kriminalitätsform, die bis 2020 von der Polizei nicht separat ausgewiesen wurde, weil die Fallzahlen insgesamt gesehen noch nicht so ins Gewicht gefallen sind, wie die dramatische Entwicklung in den letzten Jahren.

Täglich 80 Fälle

Bundesweit gab es im letzten Jahr rund 30.000 Fälle von Messergewalt, Tendenz steigend. Für Professor Schröter, wie immer klar aufgestellt, unzweifelhaft ein Problem durch Zuwanderung. Die Problematik sei in den letzten Jahren häufig genug sehr bewusst aus fadenscheinigen Begründungen verschleiert worden. Doch sie lasse sich nicht mehr wegdiskutieren. Diese Messergewalt ist „das Ergebnis einer ungesteuerten Zuwanderung sowie gravierender Integrationsdefizite“, so Professor Schröter. Und damit hat sie völlig recht.

Migrationskrise ist auch eine Kriminalitätskrise

In die gleiche Kerbe schlug der stellvertretende Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Manuel Ostermann, ebenfalls vor wenigen Wochen auf Einladung von Pro Polizei Wetzlar in Wetzlar zu Gast, indem er deutlich machte, dass neben den Messerfällen aus dem Bereich der Zuwanderung eine besonders hohe Zahl von Vergewaltigungen und sexualisierter Gewalt hervorgehe. Deshalb müsse für Menschen aus den Asylhauptherkunftsländern nach einer entsprechenden Tathandlung gelten: Abschiebung mit Wiedereinreisesperre und hinterlegtem Haftbefehl, so die aktuelle Forderung von Ostermann.

Was hinter den nackten Zahlen steht

Was medial praktisch kaum thematisiert wird, sind die persönlichen Schicksale, die hinter einer solchen Messerattacke stehen. Wie viele Messermorde gab es in Deutschland, die Familien ins Mark getroffen haben, die Angehörige, häufig junge Menschen verloren haben, die noch ihr ganzes Leben vor sich hatten. Taten, die die Angehörigen nie vergessen werden. Und es sind Belastungen, die man sich, wenn man selbst nicht betroffen ist, gar nicht vorstellen kann.

Belastung aber auch bei denen, die „nur“ verletzt wurden, die Opfer einer Messerattacke im Zug, in einem Einkaufszentrum oder bei einem Weihnachtsmarkt wurden. Auch das hinterlässt tiefe psychologische Spuren. Nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch im gesamten familiären Umfeld. Und diese Menschen werden nicht nur medial, sondern häufig auch politisch sehr stark vernachlässigt und bleiben oft genug mit ihrem Schicksal, manchmal nach anfänglicher Unterstützung, letzten Endes allein. Das ist die andere Seite der Medaille.

Deshalb kann es nur heißen: ein höchstmögliches Maß an Bestrafung, und wenn es sich um Menschen mit Migrationshintergrund handelt im Sinne von Ostermann Abschiebung.

Bildergalerie

Aktuelle Ausgabe07.05.