Bundeskriminalamt besorgt
Zahl schwerer Sabotageakte durch Linksextreme nimmt zu
Im letzten Jahr hat das Bundeskriminalamt (BKA) rund 320 Sabotageverdachtsfälle registriert. Die Schwerpunkte liegen in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Berlin und Brandenburg, was nicht heißt, dass in anderen Bundesländern nichts passiert. Auch in Hessen gab es in den letzten Jahren eine mittlere zweistellige Zahl an Sabotagehandlungen, in Nordrhein-Westfalen in den letzten sechs Jahren rund 450 auf das Strom- und Energienetz, von denen rund 95 Prozent dem Linksextremismus zugeordnet werden.
In Hamburg hat sich die Zahl der Attacken auf Energieanlagen und militärische Einrichtungen im letzten Jahr verdoppelt! In Niedersachsen gab es in den letzten Jahren über 200 Angriffe. Nicht zu vergessen in Berlin der Anschlag der Vulkangruppe, der bundesweit aktuell etwa 13 Taten zugerechnet werden, auf die Energieversorgung, die für zigtausende Menschen bedeutete, tagelang ohne Energie gewesen zu sein.
Kritische Infrastruktur im Visier
Abgesehen davon, dass es einen blindwütigen Hass auf alles gibt, was mit Polizei und Bundeswehr zu tun hat, entsprechende Angriffe auf Gebäude und Material gibt es zuhauf, versuchen die Linksextremisten zunehmend, ohne Rücksicht auf Verluste auch die kritische Infrastruktur in Angriff zu nehmen. Wer Bahngleise sabotiert, wer Stromausfälle produziert, der nimmt auch Tote in Kauf. Man mag sich gar nicht ausmalen, was passiert, wenn Züge entgleisen, wenn Menschen, die an Apparaten hängen und deren Leben davon abhängig ist, plötzlich keinen Strom mehr haben, und das Ganze eventuell über mehrere Tage. Dabei geht es nicht um Krankenhäuser, die Notstromaggregate haben, sondern um Menschen, die zu Hause betreut werden, um nur einige Beispiele zu nennen.
Es ist ein wachsender Hass auf diese Gesellschaft, der Ältere an die Anfänge der Roten-Armee-Fraktion (RAF) in den 70er und 80er Jahren erinnert. Gewalt gegen Sachen wurde vielfach legitimiert, und aus der Gewalt gegen Sachen ist Gewalt gegen Menschen geworden.
Klammheimliche linke Sympathie
Im linken Lager in Deutschland werden immer wieder Linksextremisten als „Aktivisten“ verharmlost, die einem vermeintlich höheren Ziel verpflichtet sind, statt sie als das zu benennen, was sie sind, primitive Verbrecher, die Tote und Verletzte in Kauf nehmen, Millionenschäden anrichten, nur weil sie glauben, im Besitz der alleinseligmachenden Wahrheit zu sein. Das ist nichts anderes als totalitärer Terrorismus. Deshalb hat der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm, gefordert, es müsse endlich Schluss sein mit der Verharmlosung des Linksterrorismus.
Dies gilt für die politisch linke Seite, sehr pauschal formuliert, gilt aber auch für viele Medien, die oft noch Erklärungsmuster bezüglich des Warum haben und damit Taten relativieren. Merke: Es gibt keinen einzigen Grund, für niemanden, in diesem Staat Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung einzusetzen. Nie!



