Geht es nach den Grünen
Kopftuchverbote sollen weg
Islam flächendeckend im Unterricht lehren
Die Grünen im Deutschen Bundestag haben einen Antrag eingebracht, der eindeutig in Richtung Islamisierung Deutschlands geht. Die treibende Kraft dürfte Lamya Kaddor sein, Islamwissenschaftlerin, die Mitglied der Grünen-Fraktion im Bundestag ist und sich gerne in der Opferrolle als verfolgte Muslima empfindet. Aus ihrer Sicht gebe es in Deutschland eine islamfeindliche Grundstimmung, und deshalb fordern die Grünen einen „Bund-Länder-Aktionsplan gegen Islamfeindlichkeit“ sowie das „Zivilgesellschaftliche Monitoring antimuslimischer Übergriffe und Diskriminierung“. Außerdem müsse der antimuslimische Rassismus „explizit als eine Form von Rassismus“ benannt werden.
Grüne Naivität
Die Grünen in Deutschland sollten sich einmal fragen, warum es in der Tat eine gewisse Grundskepsis gegenüber dem Islam als Religion gibt. Nicht gegenüber dem einzelnen Moslem, derer es viele sehr Anständige gibt, die Respekt verdienen. Die Lebenswirklichkeit besteht darin, dass es weltweit rund 55 islamische Staaten gibt, in denen es praktisch keine Religionsfreiheit gibt, keine Trennung von Staat und Religion, in denen es keine unabhängige Justiz gibt, keine Gleichberechtigung von Mann und Frau, in denen es keinen Schutz für homosexuelle Menschen gibt und in denen Frauen im Verhältnis zu den Männern benachteiligt sind. All dies hat etwas mit dem Koran zu tun als der spirituellen Grundlage für Muslime.
Deutsche sehen den Islam mit kritischen Augen
Der Religions-Monitor 2023 der Bertelsmann-Stiftung ergab, dass 52 Prozent der Befragten den Islam als Bedrohung sehen, 65 Prozent halten Muslime für frauenfeindlich und 58 Prozent sind der Auffassung, Muslime richteten sich gegen Freiheiten und Rechte der Menschen. Laut einer Forsa-Umfrage vom Dezember 2025 bringen nur 7 Prozent der Deutschen dem Islam großes oder sehr großes Vertrauen entgegen. Die Leipziger Autoritarismus-Studie 2024 hat zum Ergebnis, dass 48,3 Prozent der Aussage zustimmen: „Durch die vielen Muslime fühle ich mich manchmal wie ein Fremder im eigenen Land.“
Integration statt Sonderrechte
Hilfreicher wäre es, wenn sich zumindest ein Teil der Muslime nicht durch Kopftuch und Hidschab definieren würden, durch Abgrenzung, sondern durch gelebte Integration in deutschen Vereinen, durch die Übernahme von Verantwortung, durch die Bereitschaft, in Schulen in Klassenelternbeiräten mitzuarbeiten und anderes mehr. Niemand erwartet die Aufgabe der eigenen Religion, aber wer auf Dauer in Deutschland leben möchte, muss sich nun einmal nach den hier geltenden Gesetzen, Sitten und Gebräuchen richten. Dazu gehört es, dass religiöse Zeichen im Schulunterricht und in der Justiz beispielsweise oder auch im Öffentlichen Dienst, vom Kreuz Jesu Christi abgesehen beispielsweise in Klassenzimmern, nichts zu suchen haben.
Islamischer Unterricht an allen Schulen
Zu den Forderungen gehört es aus Sicht der Grünen, dass sie bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht an allen Schulen einführen möchten. Abgesehen davon, dass es sehr unterschiedliche Ausprägungen des Islam gibt, den es als Einheit nicht in der Form gibt, Schiiten, Aleviten, Sunniten…, stellt sich die Frage nach dem Inhalt des Schulcurriculums. Schaut man sich das Schulcurriculum islamischer Religionsunterricht an hessischen Schulen von vor einigen Jahren an, dann ist festzustellen, dass es dort ausschließlich eine Verherrlichung des Propheten Mohammed gibt, keinerlei Differenzierung, keinerlei Hinweis auf ca. 200 Suren und noch mehr Hadithen, die zum Kampf gegen die Ungläubigen und deren Vernichtung auffordern. Es wird nur die friedliche Phase des Propheten präsentiert und lobgepreist. Die entscheidende Frage für bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht ist, wie gehen Religionslehrer mit den Versen in der Praxis um, die zur Täuschung der Ungläubigen, zur Vernichtung der Ungläubigen auffordern und diese rechtfertigen.
Das Christentum hat die Aufklärung hinter sich. Die Aufklärung im Koran allerdings fehlt völlig. Und so lange nicht geklärt ist, wie mit Andersgläubigen umgegangen wird, kann es keinen bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht geben.



