
Erneuter ZDF-Skandal
Gefälschte Videos im „heute journal“
Im „heute journal“, moderiert von Dunja Hayali, ging es kürzlich unter anderem um die amerikanische Abschiebeeinheit ICE, die im Auftrag der amerikanischen Regierung Illegale aufspürt, um sie abzuschieben. Mit robusten Mitteln – umstritten. Die Kritik daran gerechtfertigt. Was aber macht das ZDF daraus? Es generiert mit KI eine sehr emotionale Szene mit weinenden Kindern und entsprechender Abschiebung, die in dieser Form überhaupt nicht stattgefunden hat. Die zweite Aufnahme ist vier Jahre alt und zeigt die Festnahme eines Jungen nach einer Amokdrohung. Völlig andere Baustelle, nichts zu tun mit der Abschiebeeinheit ICE. Zwei gefälschte Berichte, um das Publikum gezielt irre zu führen. So hat es auch Kommentatorin Anna Schneider in der „Welt“ formuliert. „Absichtliche Irreführung des zwangsbeglückten Publikums.“
ZDF führt sich selbst ad absurdum
Immer wieder hat das ZDF vor Meinungsmanipulation, vor Fakenews und Desinformation gewarnt. Prinzipiell natürlich zu Recht, so etwas gibt es. Aber immer damit subkutan zum Ausdruck bringend, dass das eben beim ZDF nicht der Fall sei. Und jetzt das. Es ist exakt das Gleiche: Fakenews.
Manipulation hat Tradition beim ZDF
Man erinnert sich an den sogenannten „Schlagabtausch“ beim ZDF vor der Bundestagswahl, bei dem die Spitzenvertreter der Parteien im Mai miteinander diskutierten. Was auffiel war, dass die Zuschauer im Publikum ausschließlich bei der SED/Linkspartei und den Grünen klatschten. Eine offensichtliche Vorauslese des Publikums. Man musste seinerzeit einräumen, dass man Berliner Unis extra angeschrieben habe. Und wer von dort kommt, das ist ziemlich klar. Darüber hinaus habe man ja die liberale Friedrich-Naumann-Stiftung angefragt, die das sofort öffentlich dementierte. Mit anderen Worten: gelogen.
Zweites Beispiel für Manipulation
Nach dem vorletzten Bundesparteitag berichtete das ZDF über eine Merz-Rede, in der er unter anderem unter sehr großem Beifall (!) der Delegierten Folgendes gesagt hatte: „Wir werden mit dieser Partei, die sich Alternative für Deutschland nennt, nicht zusammenarbeiten. Vorher nicht, nachher nicht, niemals!“ Was machte das ZDF trotz des großen Beifalls der Delegierten daraus? Es blendete ein Bild aus dem Plenum des Parteitages ein, auf dem die Delegierten schweigend mit skeptischem Blick und verschränkten Armen zu sehen waren. Dazu die Stimme der Redakteurin: „Trotzige Zustimmung auch bei den Delegierten aus Ost wie West.“
Gehirnwäsche für Zuschauer
Zu erinnern ist an die Mitarbeiterschulung zur Anwendung der richtigen Sprache (!), die die Führungsebene von ARD und ZDF ihren Mitarbeitern in Form von zwölf Schulungen empfohlen hat, das Ganze zum Thema Flucht und Migration. Da heißt es in Kurzform formuliert, man solle bestimmte Begriffe meiden, die negativ besetzt sind. Aus dem „Flüchtling“ soll ein „Geflüchteter“ werden, aus „Migrationshintergrund“ „Eigewanderte und ihre Nachkommen“. Auch der Ausdruck „Flüchtlingswelle“ wird problematisiert. Besser sei es von „Menschen, die vor Krieg fliehen und Asyl brauchen“ zu sprechen. Außerdem wird vor der Nennung der Herkunft bei Kriminalfällen gewarnt, um Stigmatisierung zu verhindern, usw., usw.
Hamas-Zugführer beschäftigt
Als im letzten Jahr bei einem gezielten israelischen Luftangriff ein Mann namens Abu Matar getötet wurde, empörte sich das ZDF in Form der ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten, die dies als einen Angriff auf „Medienschaffende“ bezeichnete, denn der Getötete arbeitete bei einer Produktionsfirma des Öffentlichen-Rechtlichen Senders. Der Hinweis der Israelis, dass dieser Mann für die Hamas gearbeitet habe, wurde dementiert, bis die Israelis nachweisen konnten, dass der ZDF-Mann seit Jahren Zugführer der Hamas, Mitglied bei den Qassam-Brigaden war, der militärische Flügel der Hamas, bezahlt vom Geld der Gebührenzahler.
Massive Kritik am ZDF
Selbst der Autor der „Süddeutschen Zeitung“, Stefan Niggemeier, erklärte auf X: „Wie kann man, wenn einem schon so unfassbare Fehler passieren, wie dem heute journal hier, auch noch deren Berichtigung so verkacken?“ Die „Berliner Zeitung“ machte in einer Kolumne deutlich: „KI-generierte Bilder haben in den Nachrichten nichts verloren.“ ZDF-Fernsehrat Lewinski (CDU): „Diese krasse Fälschung in einer Nachrichtensendung ist ein gravierender Fehler.“ Der einstige Bundestagsvizepräsident Kubicki (FDP) erklärte, das ZDF habe „3,6 Millionen Zuschauer in die Irre geführt“.
Hayali Überzeugungstäterin
Wenn es nicht Dunja Hayali gewesen wäre, sondern ein anderer Moderator, könnte man möglicherweise von einem fatalen Irrtum sprechen. Diese Annahme fällt bei Hayali schwer, weil ihre politische Einseitigkeit hinreichend bekannt ist. Zu erinnern ist an ihre menschenverachtenden Kommentare nach der Ermordung von Charlie Kirk, an ihre einseitige Kritik am Scheitern der geplanten Bundesverfassungsrichterin Frauke Brosius-Gersdorf. Hier sprach sie von einer Schmutzkampagne und Falschmeldungen bestimmter Magazine. In einer Unterlassungserklärung musste sie einräumen, dass ein diesbezüglicher Artikel von „Apollo News“ korrekt war.
Gegen Redefreiheit?
Abschließend sei auf einen Artikel im „Idea Spektrum“, Ausgabe 52/2025, verwiesen, in dem darüber berichtet wurde, dass Dunja Hayali auf Einladung einer Stiftung in der Sophienkirche in Berlin-Mitte sprach und dort ausführte, dass die Redefreiheit in Deutschland „massiv ausgenutzt und strapaziert“ werde. Eine solche Formulierung sagt sehr viel aus, denn Rede- und Meinungsfreiheit, Pressefreiheit sind die Grundelemente einer jeden Demokratie. Wer bestimmt eigentlich, ob etwas „ausgenutzt und strapaziert“ wird? Der Staat? Rot-Grüne Medienwächter? Meldestellen in Deutschland, die an die Nazi- und Stasi-Diktatur erinnern?
ARD nichts gelernt
Sobald Kritik aufkommt, spricht die linke Seite gerne von einer Kampagne. So auch ARD-Journalist Gabor Halasz, der von einer „Kampagne“ gegen Hayali sprach. Mit anderen Worten, die Wahrheit auszusprechen, Kritik zu üben, ist nicht gewünscht. Man spricht lieber von einer Kampagne, gemeint natürlich rechter übler Hetzkampagnen gegen eine „Gutmensch:in“, so müsste es im Wokismus aus dem Reich der Gender-Befürworter ja eigentlich heißen.
Nein, verehrte Gesinnungsgenossinnen und -genossen, ob SED/Linkspartei-orientiert, Grün-orientiert oder SPD-orientiert. Wahrheit muss Wahrheit bleiben. Und wer vor Fakenews warnt und damit immer die anderen meint, aber selbst zum Mittel der Fakenews greift, der hat jede Glaubwürdigkeit verloren. Deshalb ist es überfällig, die Zwangsgebühren für den Öffentlich.-Rechtlichen Rundfunk abzuschaffen.




