Genderzwang

Wie Sprachpolitik die Freiheit des Sprechens gefährdet

„Niemand wird zum Gendern gezwungen“, beteuern die Befürworter einer „gendergerechten Sprache“.

Aber kann tatsächlich von Freiwilligkeit die Rede sein? Die rund 50 Fallbeispiele in diesem Buch zeigen, wie sehr die Freiheit des Sprechens durch den Zwang zum Gebrauch einer vermeintlich inklusiven Sprache beeinträchtigt wird. Vielerorts herrscht ein repressives Klima, das Abweichler von der vorgegebenen Sprachlinie sanktioniert. Die Autoren skizzieren die geistesgeschichtlichen Hintergründe des Genderns und beleuchten soziologische Phänomene wie soziale Ächtung und Konformitätsdruck rund um das sprachpolitische Projekt Gendersprache.

Insbesondere an den Universitäten, aber auch in vielen Kultureinrichtungen, Behörden, im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und in den Kirchen ist der gendergerechte Sprachtrend zur neuen Norm geworden. Dahinter steckt der Glaube an eine schier übermächtige Wirkmacht von Sprache – und der Einfluss postmoderner Philosophie. Die pädagogische Absicht geht einher mit repressiven Mitteln: Wer sich den Sprachmaßnahmen verweigert, riskiert berufliche Nachteile und verliert im schlimmsten Fall sogar seinen Job. Doch wie entzieht man sich der Pflicht zum Gendern, ohne die eigene Existenz aufs Spiel zu setzen?

Auch dazu finden sich im Buch nützliche Hinweise und Tipps.

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Aktuelle Ausgabe02.04.