Riesenchance für den Gesundheitsstandort Braunfels

Phantastisches Engagement der BDH-Klinik –
beschlossene Pläne werden überarbeitet

Dies hätte man einfacher haben können, mit mehr Mitbeteiligung, mit weniger Aufregung, mit mehr Einbindung lokaler Gesundheitsanbieter. Wer auch immer der Initiator dafür war, dass die Geriatrie im Krankenhaus Falkeneck in Braunfels geschlossen werden sollte, sei dahin gestellt. Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung, also der Kreisausschuss des Lahn-Dill-Kreises, haben diese Maßnahme als alternativlos dargestellt und trotz vieler Proteste Betroffener, alleine 10.000 Unterschriften, die die IG-Falkeneck gesammelt hatte, und das Ganze bis zur Unterschriftsreife getrieben. Vorwürfe, örtliche Akteure wären nicht eingebunden, wurden bestritten. Die Informationspolitik seitens der politisch Verantwortlichen ließen, nach Aussage vieler Betrachter, zu wünschen übrig.

Wende

Und dann doch noch kurz vor Tores Schluss die Wende. Es war der BDH-Klinik in ihrer Gesamtheit zu verdanken, die politische Akteure eingeladen hatte, um über die Situation, Probleme, Perspektiven und Chancen für den Gesundheitsstandort Braunfels zu informieren. Und der politische Druck wuchs. Er wuchs so sehr, dass, und das ist das Positive, das gilt dann für alle Parteien, im Kreistag beschlossen wurde, das Angebot der BDH-Klinik ernsthaft zu prüfen. Man wird in den nächsten Wochen sehen, was konkret herauskommen wird.

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Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier

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Aktuelle Ausgabe02.04.