Berlin

Grüne für Polizistinnen mit Kopftuch
„Flinta“-Abteile bei U- und S-Bahn?

Ein merkwürdiges Rechtsverständnis haben die Berliner Grünen, die das Neutralitätsgesetz abschaffen wollen, damit künftig auch Polizistinnen in Berlin mit Kopftuch arbeiten können. Sie verkennen damit, dass das Gewaltmonopol des zur Neutralität verpflichteten Staates beinhaltet, sich von religiösen Symbolen fernzuhalten. Und das Kopftuch ist umstritten und es ist ein politisches und/oder religiöses Symbol. Es wäre genauso inakzeptabel, wenn eines Tages Richterinnen mit Kopftuch auftreten würden, um im Namen des Grundgesetzes, das die Trennung von Staat und Religion zwingend vorschreibt, Recht zu sprechen.

Flinta-Abteile

Im letzten Jahr hatte die Grünen-Sprecherin für Verkehrspolitik im Berliner Abgeordnetenhaus Extra-Abteile für Frauen in U-Bahnen gefordert. Die Diversen – unglaublicher Skandal – hat sie vergessen. Spannend wäre die Begründung, warum man so etwas fordert. Möglicherweise liegt es daran, dass es in Berlin im Schnitt im Nahverkehr jeden Tag zu einem Sexualdelikt kommt zu Lasten der Frauen. Und schaut man sich die Kriminalstatistik an, dann weiß man auch, dass der Großteil der Sexualdelikte von Männern mit Migrationshintergrund verübt wird.

Um jetzt aber den Diversen gerecht zu werden, gibt es aktuell eine Petition, wonach sogenannte Flinta-Abteilungen in den Fahrzeugen der Berliner Verkehrsgesellschaft eingerichtet werden sollen. „Flinta“ muss nicht jeder sofort verstehen. Flinta steht für „Frauen, Lesben, Inter-, Nonbinäre, Trans- und Agender-Personen“. Man muss nicht wissen, was das im Einzelnen ist. So etwas spielt sich nur in der kruden Gedankenwelt einer woken Gesellschaft ab, denn für Normalos gibt es nach wie vor nur zwei Geschlechter, so wie man es im Biologieunterricht gelernt hat, Mann und Frau, und das hat etwas mit Chromosomen zu tun.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe4/2026