
CDU Aßlar stellt Kandidatenliste und
das Wahlprogramm für die Kommunalwahl 2026 vor
Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre und die Herausforderungen für den nächsten Haushalt Aßlar.
Die Kommunalwahl 2026 rückt immer näher, und es wird Zeit, die vergangenen fünf Jahre Revue passieren zu lassen und sich für die Zukunft neu aufzustellen. Ein zentrales Thema für die CDU Aßlar ist und bleibt die finanzielle Lage der Stadt. Spitzenkandidat Nicklas Kniese machte deutlich: Die Finanzen unserer Stadt liegen uns besonders am Herzen. Eine solide und verantwortungsvolle Haushaltspolitik ist die Grundlage für eine positive Entwicklung Aßlars. Auch in den vergangenen Jahren ist der Haushalt immer wieder von uns stark kritisiert und teilweise auch abgelehnt worden.
Die Aussicht für den Haushalt 2026: Katastrophal!
Genau hier sollen verbindliche Umstrukturierungen nach dem Ansinnen der CDU zu Einsparungen verhelfen. Ein „Weiter So“, wie es die bisherige Koalition aus der FWG und den Grünen unter dem Bürgermeister gelebt hat, wird von uns nicht mitgetragen. Dies führt zu unnötigen Belastungen der Bürgerinnen und Bürger sowie der gewerblichen Unternehmen. In den vergangenen Jahren sind leider immer wieder Entscheidungen zum Nachteil derer getroffen worden, um die es hier vor Ort aber am dringendsten geht.
Das Aufschieben von notwendigen Investitionen und der damit immer wieder einhergehende Preisanstieg sind nicht tragbar, wenn dafür wieder ideologische Projekte einzelner Abgeordneter priorisiert werden. Als bestes Beispiel seien die geforderten Waldstilllegungsflächen – damit einhergehend weniger Brennholz für Aßlars Bürgerinnen und Bürger und somit auch künstlich hervorgerufene Preissteigerungen –, die Förderung von Tupperdosen mit Aßlarer Branding für die Gastronomie oder der berühmte Infinity-Pool bei der Laguna. Alles Projekte, die wir nicht mitgetragen haben und auch in Zukunft nicht mittragen werden.
Ein weiteres, leider wieder negatives Beispiel, ist unser neues Feuerwehrgerätehaus, welches 465.000 € teurer war als notwendig. Trotz aller Warnungen der CDU-Vertreter in den Bau- und Finanzausschüssen wurde an dem angekündigten Verfahren festgehalten und somit der Schaden für den Steuerzahler verursacht.
Ein hessenweites Projekt: Die Mängelmelder-App wurde seitens der Koalition verhindert. Statt Bürgernähe setzt man hier noch auf alte umständliche Verfahren. In unseren Augen spiegelt das die Arbeitsweise wider, die schon längst abgeschafft werden sollte.
Insbesondere bei der Genehmigung des Funkmastes zeigte sich ein Mangel an Bürgernähe. Die Stadt hat den Bauantrag für einen Funkmast genehmigt, obwohl sich dieser mitten im Strafraum eines Fußballfeldes befindet. Der Ortsbeirat wurde dabei nicht mit einer ausreichenden und transparenten Informationslage einbezogen, wodurch Bürgerinnen und Bürger – insbesondere Kinder – vor vollendete Tatsachen gestellt wurden.
Fünf Jahre FWG und Grüne bedeuten am Ende eine Bilanz von ehemals 9 Mio. € Rücklagen auf 0 € und ein Haushaltsdefizit von 6,4 Mio. € im Jahr 2026. Auch hier werden wieder nach Bekundungen aus der Koalition Steuererhöhungen geprüft. Unsere Antwort hierzu wird die Agenda 2031 sein, mit der wir uns ein Ziel setzen, am Ende der nächsten Wahlperiode reale Rücklagen zu haben, die in Krisenzeiten auch wirklich zur Verfügung stehen, ohne die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Aßlar weiter zu belasten.
Einsparungen, Umstrukturierungen und umfangreiche Prüfungen von Kostenapparaten und Strukturen werden notwendig sein, um eine moderne und effiziente Stadtverwaltung zu bekommen.
Die fünf wichtigsten Punkte sind hierbei:
- Das Lagunadefizit muss halbiert werden. 1.100.000 € p.a. sind zu viel
- Wir brauchen wieder reale Rücklagen, um Liquitätskredite zu verhindern
- Digitalisierung der Verwaltung und somit mehr Service für Bürger und Gewerbe
- Starke Vereine für ein starkes Aßlar – Unterstützung statt Verhinderung
- Transparentere Bürgerbeteiligungen
Die CDU Aßlar hat ihr Programm und ihre Kandidatenliste für die kommende Kommunalwahl darauf ausgerichtet. Insgesamt treten 24 Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung an.
Angeführt wird die Liste vom bisherigen Fraktionsvorsitzenden Nicklas Kniese, der erneut als Spitzenkandidat ins Rennen geht. Die Plätze zwei und drei belegen Jannis Knetsch und Rosa Califano-Schlier. Der CDU-Stadtverband setzt dabei bewusst auf eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Kommunalpolitikerinnen und -politikern und neuen Gesichtern. „Wir haben eine sehr gute Mischung aus Erfahrung und frischen Ideen“, betonte der Stadtverbandsvorsitzende.
Besonders stolz zeigt sich die CDU auf die Altersstruktur der Kandidaten: „50 Prozent der ersten zehn Kandidatinnen und Kandidaten sind unter 40 Jahre alt“, hob Knetsch hervor. Damit wolle man gezielt jüngere Generationen in die politische Verantwortung einbinden und die Zukunft der Stadt aktiv mitgestalten.
Auch beruflich sei die Liste breit aufgestellt. Die Kandidaten kommen unter anderem aus Bereichen wie Handwerk, Pflege, Polizei, Pädagogik und Selbstständigkeit. Diese Vielfalt hilft uns, die unterschiedlichen Perspektiven und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger gut zu vertreten. Lesen Sie unser Wahlprogramm und eine Vorstellung sämtlicher Kandidaten auf unserer Homepage www.cdu-asslar.de nach und folgen Sie uns bei Instagram und Facebook, um stehts auf dem neusten zu bleiben.
Über den Autor

Die CDU Aßlar tritt mit einem engagierten Team zur Kommunalwahl 2026 an

