Katharina Dröge (Grüne)
Dieser Auftritt war an Peinlichkeit nicht zu überbieten
Als Otto Normalverbraucher stellt man sich die Frage, nach welchen Kriterien in der Politik Spitzenpersonal gesucht, aufgestellt und gewählt wird. Diese Frage müssen aktuell die Grünen beantworten ob des desaströsen Auftritts ihrer Fraktionsvorsitzenden Katharina Dröge. Bei einer Talkshow im Fernsehen konnte sie als amtierende Fraktionsvorsitzende, die sich täglich mit dem Bundeshaushalt beschäftigen müsste, die Frage, wie hoch der Gesamtetat sei, nicht beantworten. Er liegt, und das weiß im Normalfall jeder „Hinterbänkler“ in einer gut geführten Fraktion, das wissen aber auch politisch gebildete Menschen, bei rund 500 Milliarden Euro im Jahr.
Bundeshaushalt
Auf die Frage nach der Höhe des Sozialetats im Bundeshaushalt (ca. 200 Milliarden) und nach dem Bundeszuschuss für die Rente (rund 120 Milliarden) hatte Dröge keine Antwort parat. Sie erklärte auf die Nachfrage des Moderators, dass sie nicht raten würde. Man erwartet von einer Fraktionsvorsitzenden kein Spezialistenwissen im Bereich der Inneren Sicherheit oder bei der Frage nach Finanzierungsprojekten der Bundeswehr. Aber als Fraktionsvorsitzende sollte sie und muss sie ohne Wenn und Aber die wesentlichen Kennzahlen des Bundeshaushaltes verinnerlichen. Wie kann man glaubwürdig über Veränderungen im Bundeshaushalt schwadronieren, wenn man Kennzahlen nicht parat hat, und davon muss man ja ob ihrer Unkenntnis ausgehen, dass das Bürgergeld rund 50 Milliarden Euro pro Jahr kostet, dass die Asylkosten für den Steuerzahler pro Jahr bei ca. 50 Milliarden liegen und anderes mehr.
Vernichtende Kritik
In einigen deutschen Zeitungen war denn auch zu Recht vom „Dilettantentum“, von „Komplettblamage“ oder vom „Tiefpunkt der Ahnungslosigkeit“ die Rede. Und solche Personen treten mit dem Anspruch an, es besser zu wissen und Deutschland regieren zu wollen. Es bleibt zu hoffen, dass der Wähler uns vor diesen Koryphäen schützt.



