Pro Polizei unterstützte Polizeieinsatz gegen Antifa
mit „Nervennahrung“

Tausende Polizisten waren Ende November in Gießen im Einsatz, um sicherzustellen, dass die AfD das ihr zustehende Recht wahrnehmen konnte, eine eigene Jugendorganisation zu gründen. Die AfD hat dieses Recht genauso wie die SED/Linkspartei. Wer meint, dagegen demonstrieren zu müssen, hat selbstverständlich das Recht dazu. Die Demonstrationsfreiheit ist ein hohes Gut. Sie hat aber ihre Grenzen da, wo gezielt der Versuch unternommen wird, etwas zu verhindern oder Randale zu machen. Deshalb war es leider notwendig, so viele Polizeibeamte aus allen Bundesländern zusammenzuziehen, um auch zu verhindern, so wie es angekündigt war, dass Gießen „brennen“ werde.

Die hessische Polizei und alle anderen, die mit vor Ort waren, so Innenminister Poseck, hätten eine großartige Arbeit geleistet mit hohem Personalaufwand, leider auch 50 Verletzten. Pro Polizei wünscht ihnen in besonderer Weise beste Genesung. Im Vorfeld hatten Vorsitzender Hans-Jürgen Irmer, seine Stellvertreterin Lisa Schäfer und Geschäftsführerin Victoria Francovich im Polizeipräsidium Mittelhessen reichlich Nervennahrung in Form von Snacks, Riegeln und anderen Kleinigkeiten vorbeigebracht. Jörg Schreiber, Leiter der Abteilung Verwaltung des PP Mittelhessen, nahm diese gerne in Empfang und dankte für das Engagement. Der Dank von Pro Polizei galt dem Rewe-Center West mit Geschäftsführer Günter Fritsch und dem Globus Handelshof mit Geschäftsführer Martin Zörb, die die gute Sache unterstützt hatten.

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Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier

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