
Aus der Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion Lahn-Dill
Besuch bei Safran:
Starkes Signal für den Wirtschaftsstandort Herborn
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Volkmann, Landrat Carsten Braun sowie Herborns Bürgermeister Lukas Winkler besuchten das Herborner Werk der Firma Safran Cabin Germany GmbH.
Das Unternehmen zählt als einer der weltweit führenden Produzenten von Flugzeugküchen und Kabinenausstattung mit aktuell 889 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern in Herborn. Die Herborner Niederlassung verfügt über eigene Entwicklungsabteilungen und Prototypenwerkstätten und gilt konzernintern als Innovationsstandort für Kabinenlösungen. Die Wurzeln des Unternehmens reichen zurück bis zur Firma Sell, die als Pionier der Flugzeugküche gilt. Ein Tarifvertrag zur Zukunft des Standorts sichert die Beschäftigung am Standort bis mindestens Ende 2030.
Im Rahmen diskutierten die Gäste über die Rahmenbedingungen am Standort und die Zukunftsperspektiven am Werk. Es folgte eine Besichtigung der Fertigungsbereiche sowie der firmeneigenen Ausstellung.
„Safran ist ein hochinnovatives und international vernetztes Unternehmen. Die Kabinenfertigung in Herborn ist ein Musterbeispiel für deutsch-französische Industriekooperation.“, meinte dazu Johannes Volkmann. Besonders erfreulich sei, dass Safran derzeit Belegschaft aufbaut – ein positives Zeichen für unseren Industriestandort in herausfordernden wirtschaftlichen Zeiten.
Auch Landrat Carsten Braun hob die Bedeutung des Unternehmens für die Region hervor: „Safran zeigt, wie gut Industrie, Ausbildung und Innovation im Lahn-Dill-Kreis zusammenspielen können. Die Kooperation mit StudiumPlus und die Ausbildung von aktuell 36 Auszubildenden unterstreichen das langfristige Engagement des Unternehmens in der Region.“
Bürgermeister Lukas Winkler ergänzte: „Wir sind stolz, mit Safran ein Unternehmen von Weltruf in unserer Stadt zu haben. Die Entwicklung innovativer Produkte wie der Flugzeugküche – eine Erfindung, die hier ihren Ursprung hat – ist ein eindrucksvolles Beispiel für die Innovationskraft am Standort Herborn.“
Im Gespräch mit der Geschäftsführung wurden auch globale Herausforderungen wie die Entwicklung der internationalen Handelspolitik und geopolitische Spannungen, insbesondere im asiatisch-pazifischen Raum, thematisiert. Dabei wurde deutlich, dass das Safran-Werk in Herborn auf allen politischen Ebenen von der Stadt bis zum Bund große Unterstützung genießt.




