Politik zum Anfassen

Johannes Volkmann und Dagmar Schmidt
im Dialog an der Goetheschule Wetzlar

Bei der Veranstaltung „Goethe fragt, Politik antwortet“ diskutierten Johannes Volkmann (CDU) und Dagmar Schmidt (SPD) mit Schülerinnen und Schülern der Goetheschule Wetzlar über zentrale Zukunftsfragen.

In der voll besetzten Aula entwickelten sich lebendige Gespräche zu Themen, die sowohl bundespolitisch relevant als auch im Alltag der Jugendlichen unmittelbar spürbar sind.

Im Mittelpunkt standen große Linien der Politik – etwa die Zukunft der Rente oder die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Migrationskrise. Johannes Volkmann machte deutlich, dass Deutschland auf ein demographisches Problem in der Alterssicherung zusteuert. Er warb für eine tragfähige und generationsgerechte Reform – und erhielt dafür spürbare Zustimmung aus dem Publikum.

Zugleich kamen Anliegen zur Sprache, die die Schülerinnen und Schüler direkt betreffen, darunter der Preis des Führerscheins und die Frage, wie junge Menschen besser unterstützt werden können. Die Diskussionen zeigten, dass politische Entscheidungen konkrete Auswirkungen auf die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen haben.

Durch zahlreiche Schülerfragen und digitale Live-Abstimmungen entstand eine dynamische Debatte, die den politischen Prozess greifbar machte. Ein prägnantes Beispiel: Während zu Beginn eine deutliche Mehrheit der Anwesenden die Einführung einer Vermögenssteuer befürwortete, lehnte nach den Ausführungen beider Abgeordneter eine Mehrheit diesen Vorschlag ab.

Zum Abschluss richteten Volkmann und Schmidt gemeinsam einen Appell an die Schülerinnen und Schüler: sich einzubringen, mitzudiskutieren und Politik aktiv mitzugestalten – in der Schule, in Vereinen, in Jugendparlamenten oder später bei Wahlen. Demokratie lebe davon, dass junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Perspektiven einbringen.

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Aktuelle Ausgabe01.01.