
Wetzlarer Kulturgemeinschaft
Dr. Matthias Büger neuer Vorsitzender,
Dr. Oliver Nass neuer Stellvertreter
Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Wetzlarer Kulturgemeinschaft fand aus gegebenem Anlass an geschichtsträchtigem Ort, nämlich in Haus Friedwart, der Wiege des Vereins statt. Hier hatte die langjährige Vorsitzende der Kulturgemeinschaft (1946-1977), Dr. Elsie Kühn-Leitz, gelebt und gewirkt.
Nachfolger von Boris Rupp, der nach 13 Jahren als Vorsitzender und nahezu 25 Jahren im Gesamtvorstand aus dem Amt schied, wurde der bisherige Beisitzer, der heimische Landtagsabgeordnete, Dr. Matthias Büger. Als Zeichen des Übergangs übergab Rupp Büger den Schlüssel des vereinseigenen Konzertflügels Bösendorfer Imperial. Neben
Rupp schied nach 18 Jahren auch das langjährige Vorstandsmitglied Susanne Elett aus. Sie war zuletzt eine von Rupps Stellvertretern. Ihr Nachfolger wurde der bisherige Beisitzer, Dr. Oliver Nass, der Enkel von Elsie Kühn-Leitz. In ihren Ämtern bestätigt wurden der stellvertretende Vorsitzende Dietrich Bräutigam und Schatzmeister Matthias Kamps. Beisitzerinnen wurden Natja Freidank (neu), Anette Kolb, Petra Schomber und Hue-Lan Tzeng (neu). Zu Kassenprüfern wurden Margrit Sandner-Heinemann und neu Nicolas Obitz gewählt. Obitz ersetzt den langjährigen Kassenprüfer Dirk Hofmann. Boris Rupp gab in seinem letzten Rechenschaftsbericht einen Rückblick auf seine Arbeit. Er schloss mit den Worten: „Passen Sie bitte alle auf unsere Wetzlarer Kulturgemeinschaft gut auf und halten sie die Fahne der klassischen Musik hoch“. Die Mitglieder, darunter das Ehrenmitglied Wolfram Dette, der frühere Oberbürgermeister, verabschiedeten Rupp und Elett mit langem Applaus. Der Vorstand hatte beide bereits auf seiner letzten Sitzung zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Wetzlarer Kulturgemeinschaft vollzieht damit im 80. Jahr ihres Bestehens einen einschneidenden Wechsel. Nach vielen Jahren sind die Ämter des Vorsitzenden und des Künstlerischen Leiters wieder getrennt. Das Amt des nun dotierten Künstlerischen Leiters hatte bereits vor einiger Zeit Kai Uwe Schöler übernommen, der bereits die laufende Spielzeit 2025/2026 verantwortet. Rupp hatte beide Ämter ehrenamtlich geführt. Im Anschluss an die harmonische Jahreshauptversammlung, die Grüße der Stadt überbrachte in Vertretung von Kulturdezernent Jörg Kratkey Stadtrat Frank J. Kontz, gab der in Berlin lebende belgo-britische Pianist Nicolas Absalom ein kleines Hauskonzert. Und zwar spielte er von Franz Schubert „Drei Klavierstücke D. 946“. Dem schloss sich dann ein Umtrunk an.
v.lks. Dietrich Bräutigam, Natja Freidank, Matthias Büger, Hue-Lan Tzeng, Oliver Nass, Matthias Kamps. Es fehlen Anette Kolb und Petra Schomber

