
Friedrich Merz hat recht
Migrationsproblem immer häufiger im Stadtbild zu sehen
„Linke Medien-Blase brodelt“
Mit diesem Satz beschrieb die „Welt“ die Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz, weil dieser im Rahmen einer Pressekonferenz zu Recht darauf hinwies, dass die Asylantenzahlen reduziert wurden, auch die Zahl der Illegalen zurückgegangen ist. Er fügte hinzu, dass man im Stadtbild noch immer das Problem habe und deshalb auch die Notwendigkeit von Rückführungen in größerem Umfang gesehen wird. Mit anderen Worten, so der Kommentator der „Welt“: Friedrich Merz habe es gewagt, „die Realität zu beschreiben“.
Realität in Wetzlar
WNZ vergaß einen Satz
Die Veränderung des Stadtbildes ohne jegliche Wertung kann man in den letzten Jahren in Wetzlar leider sehr gut erkennen. Die Veränderungen in der Bahnhofstraße, dem Bahnhofsvorplatz oder auch dem Karl-Kellner-Ring. Letzterer war vor wenigen Tagen Ausgangspunkt einer Straftat, als einer 77-Jährigen die Handtasche geraubt wurde. Die WNZ berichtete darüber völlig korrekt, indem sie den Presseartikel der Polizei komplett wiedergab, vergaß allerdings einen Satz. War dies Absicht oder hatte man keinen Platz mehr?
Nach der Beschreibung des unbekannten Räubers, 1,70 Meter groß, 75 Kilo schwer und ca. 16 bis 20 Jahre alt, hieß es: „Laut Zeugenaussagen war er Südländer.“ Eine relevante Information, wenn es um die Ermittlung des Täters geht. Aber aus offensichtlich falsch verstandener Political Correctness nimmt man zufälligerweise (?) ausgerechnet diesen einen Satz heraus.
Gutmenschenkritik an Merz
Merz hatte leider muss man sagen, nach Bekanntwerden der Kritik zurückgerudert und erklären lassen, dass er diesen Satz nicht als Bundeskanzler, sondern als CDU-Vorsitzender gesagt habe. Eine ziemlich alberne Unterscheidung, denn in der Sache hat er recht, und man hätte sich gewünscht, dass er zu dem steht, was er gesagt hat. Erfreulich, dass er nach dem ersten Rückrudern doch noch standhaft blieb.
Der angehende Berliner SPD-Spitzenkandidat zur dortigen Berlin-Wahl, Steffen Krach, warf Merz vor, mit seinen Äußerungen rechte Ressentiments zu bedienen.
Gratulation, liebe SPD, die Lebenswirklichkeit geht gerade an ihr vorbei. Das Gleiche gilt im Übrigen auch für die Grünen, die sich umfragemäßig auf ähnlich niedrigem Niveau bewegen wie die SED/Linkspartei oder auch die SPD. Für die grüne Fraktionschefin Dröge ist die Aussage des Kanzlers diskriminierend und unanständig. Grünen-Chef Banaszak erklärte, die Aussage sei respektlos und gefährlich.
Opportunist Kai Wegner (CDU)
Der um seine Wiederwahl bangende Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), kritisierte Merz umgehend. Berlin sei eine vielfältige, internationale und weltoffene Stadt. Und das werde sich immer auch im Stadtbild abbilden. Das kann man unter anderem in Neukölln, im Wedding und im Görlitzer Park wunderbar betrachten. Immerhin hat er erkannt, dass es ein Problem „mit Gewalt, Müll und Kriminalität in der Stadt“ gebe. Allerdings könne man das, so Wegner, nicht an der Nationalität festmachen. Nein, nicht an der einzelnen Nationalität, aber in der Summe, denn Ausländer sind in Deutschland mehr als doppelt so stark an der Gewaltkriminalität beteiligt wie Deutsche. Wenn man sich die Kriminalstatistik anschaut, muss man feststellen, dass Täter aus muslimischen Ländern von Algerien, Afghanistan über Syrien, Tunesien… überproportional stark vertreten sind. Auch in einigen Großstädten wie in Gelsenkirchen, Hagen, Duisburg, Dortmund, Frankfurt-Mitte, die Liste könnte man leider weiterführen, kann man sehen, wie sich das Stadtbild verändert.
Einschränkung der Freiheit
Alt-Bundespräsident Joachim Gauck hat diese Veränderung wie folgt beschrieben: „Menschen denken, ich bin nicht mehr dort zu Hause, wo ich wohne.“ Und Bayerns Ministerpräsident Söder hat im September wörtlich ausgeführt: „Das Stadtbild muss sich wieder verändern.“ Wenn die Menschen, so wie es Gauck beschrieben hat, nicht mehr das Gefühl haben, wirklich zu Hause zu sein, Sorge zu haben, aus dem Haus zu gehen, bestimmte Straßenzüge, bestimmte Viertel meiden, wenn ältere Menschen abends alleine nicht mehr ausgehen, weil sie Sorge um ihre körperliche Unversehrtheit haben, so sind das Einschränkungen der individuellen Freiheit.
Veränderung des Stadtbildes heißt auch Absage von Volksfesten, verschärfte Sicherheitsanforderungen, Betonpoller, Messerverbotszonen, früher nicht gekannte Messerkriminalität, Clan-Auseinandersetzungen auf offener Straße, Bodycams für Polizei und Bundespolizei, verwahrloste Viertel, Müll auf der Straße …..
Man muss gerechterweise hinzufügen, es gibt einen Unterschied zwischen objektiver und subjektiver Sicherheit. Die Wahrscheinlichkeit, dass objektiv etwas geschieht, ist deutlich geringer als das subjektive Empfinden. Aber letzteres prägt die Menschen. Wer wie SPD, Grüne und SED/Linkspartei diese Tatsachenbeschreibungen sofort als Rassismus verdammt, um die Diskussion im Keim zu ersticken, fördert den Unmut der Menschen, weil sie das Gefühl haben, dass Politik ihre Probleme nicht erkennt. Und sie wählen deshalb zunehmend aus Überzeugung, aber auch aus Protest AfD.




