Unglaublich

Rund 4,6 Millionen Euro für Antisemiten-Verein,
für dessen Gründer Juden „eine Krankheit“ sind

Was sich im linken NGO-Netzwerk tummelt, spottet jeder Beschreibung. Es ist sehr schade, dass die CDU/CSU-Bundestagsfraktion vor der Koalitionsbildung mit der SPD ihre überaus berechtigten 550 Fragen de facto zurückzog, in denen sie völlig zu Recht um intensive und ausführliche Informationen über linke Netzwerke bat, die jährlich mit Hunderten von Millionen Euro Steuergeld unterstützt werden. Häufig NGOs, die keinen Vertrag mit diesem Staat haben, aber sich genau von diesem unterstützen lassen. Offensichtlich, um mit der SPD ins Reine zu kommen, kniff die CDU und beharrte nicht mehr auf einer umfänglichen Antwort, sondern gab sich mit wenigen allgemeinen, nichtssagenden Aussagen zufrieden. Machterhalt wichtiger als Fakten.

Es ist „Nius“ zu verdanken, dass jetzt in einem Teilbereich Fakten auf den Tisch gekommen sind. Von 2018 bis 2024 erhielt der islamverherrlichende Verein „Teilseiend“ aus dem Bundesfamilienministerium Millionen an Förderung, die sich aus einer Kostenübersicht ergibt, und zwar genau 4,597 Millionen Euro, gespeist aus dem berüchtigten Förderprogramm „Demokratie leben“. Der Verein „Teilseiend“ wurde von Isa Panz gegründet, der auf der Plattform X Juden „eine Krankheit“ nannte und unter dem Foto eines Chanukka-Leuchters am Brandenburger Tor fragte: „Verkommen wir hier zu einem Judenstaat?“

Wichtigster Profiteur aus dem Verein „Teilseiend“ das Bündnis „CLAIM - Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit“ sowie weitere islambezogene Vereine, die im Grunde genommen weitestgehend formuliert nur einen Job haben, dem Westen Islam-, Muslim- oder Antirassismus-Vorwürfe zu machen und sich von denen bezahlen lassen, denen sie diese Vorwürfe machen. Einfach nur noch irre! Schade, dass die Union nicht die Kraft und auch nicht die parlamentarische Macht hat, diesen roten Sumpf auszutrocknen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe12/2025