Der Evangelische Kirchentag

Links-grünes Happening
mit rassistischen und queeren Zügen
- Gender und Kampf gegen rechts

Die Evangelische Kirche in Deutschland verkommt in ihrer Spitze gefühlt immer mehr zu einer links-grünen Sekte. Die Mitgliederzahlen sinken dramatisch. Und das nimmt nicht wunder, wenn man den letzten Kirchentag betrachtet. Mehrere Medien haben darüber berichtet.

Toleranz ein Fremdwort

Zwar endete der Kirchentag in Hannover mit einem Appell zur Toleranz. Gleichzeitig allerdings, so das ideaSpektrum 19/2025, verstand man keinen Spaß, als es darum ging, dass drei Lebensrechtsorganisationen - KALEB, ALfA und der Bundesverband Lebensrecht (BVL) - Infostände beantragt hatten, um auf dem „Markt der Möglichkeiten“ zu werben und Embryo-Modelle zu verteilen, die Kinder in der 12. Schwangerschaftswoche zeigten. Toleranz endet dort, wo die Ansichten anderer nichts ins eigene Konzept passen. Das aber nur am Rande.

Rassismus

Im Rahmen des Gesamtprogramms gab es einen Workshop unter dem Oberbegriff „Werde mutig und stark“, der sich, so die Veranstalter, ausschließlich (!) an Black Indigenous und Kinder of Color richtete. Mit anderen Worten, Kinder mit weißer Hautfarbe wurden nicht zugelassen. Die Journalistin Anna Diouf, selbst mit senegalesischen Wurzeln, sprach im Magazin „Tichys Einblick“ von offenem Rassismus, denn bei diesem Projekt würden Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe ausgegrenzt bzw. stigmatisiert. Segregation, ein altes Konzept in neuem Gewand.

39 queere Veranstaltungen

Nachdem schon 2023 LGBTQ-Pfarrer Ceasar in seiner Abschlusspredigt verkündete „Gott ist queer“, wurde dies rein quantitativ in diesem Jahr noch gesteigert, denn in 39 Veranstaltungen konnte man das Wort queer wiederfinden. Veranstaltungen beispielsweise mit Titeln wie „queere, feministische, gendersensible Liturgie“ oder „Von Schnabeltieren und genderqueeren Heiligen“.

Queere Tiere auf der Arche

Bei einer Veranstaltung im Haus der Jugend, bei der es ein striktes Filmverbot gab - warum wohl? - wurden Kinder darauf aufmerksam gemacht, dass es Tiere ohne Geschlecht gibt, wobei der Rap-Song „Regenbogenhaus“ der linksextremen Musikerin Sookee abgespielt wurde. Dort heißt es u.a.:

„Ich finde, wir sollten erstmal einen Eindruck von der Welt gewinnen,

dann zu einem frei gewählten Zeitpunkt selbst bestimmen,

ob wir Mädchen, Junge, beides oder keins von beiden sind,

in die rosa-blaue Falle tappt tatsächlich manches Kind.“

Dies ist nichts anderes, als die Manipulation, die Instrumentalisierung von Kindern, denen man ihre Kindheit, ihre Unvoreingenommenheit, ihre natürliche Neugierde nimmt. Es kann dies nur als Verbrechen an den Kindern bezeichnet werden. Und das Ganze unter dem Mantel eines Evangelischen Kirchentags.

Dass darüber hinaus sämtliche Narrative bedient wurden: Kampf gegen die USA, Kampf gegen rechts, Kampf gegen Klimaleugner, für Vielfalt, für Buntheit, für Diversität sei nur am Rande erwähnt. Man muss kein Mitglied der evangelischen Kirche sein. Man kann auch, und das sind viele, überzeugter Christ sein, ohne die formale Mitgliedschaft. Viele Menschen wären gerne in den christlichen Kirchen, wenn sie das Wort Gottes predigen würden, Menschen in schwierigen Situationen seelischen Trost spenden, mit Ratschlägen zur Seite stehen, anstatt die Inhalte von Parteitagen der Grünen oder der SED/Linkspartei widerzuspiegeln. Gottes Bodenpersonal hat in Teilen zumindest versagt.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier

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