Genderkritik und Antifeminismus = Demokratiefeindlichkeit
3,6 Millionen Steuermittel für „Forschungsunfug“
3,6 Millionen Euro sind eine Menge Geld. Aber das interessiert Ideologen auch nicht ansatzweise. 3,6 Millionen Euro kostet nämlich ein Forschungsvorhaben, das das Land Hessen unter Verantwortung von Wissenschaftsminister Timon Gremmels (SPD) fördert. Beteiligt die Marburger Politikwissenschaftlerin Professor Annette Henninger und u.a. die Justus-Liebig-Universität Gießen. Erkunden will man u.a., warum Proteste gegen den Feminismus zunehmend polemischer und diffamierender geworden seien.
Linke Verschwörungstheoretiker
So kritisieren die potenziellen Forscher, dass es eine Gegenbewegung zu „Ehe für alle“, Konflikte um Sexualbildung an Schulen oder die Diskussion um neue und alte Mütterbilder gegeben habe. Das Ganze, nämlich die antifeministische Bewegung, sei keine spontane Reaktion, sondern das Ergebnis strategisch geplanter Kampagnen, die sich gezielt gegen die Gleichstellung der Geschlechter, die Rechte von queeren Menschen und eine liberale Sexualpolitik richten würden. Akteure seien rechtskonservative Parteien und religiös fundamentalistische Gruppierungen, wobei Gender ein globaler Kampfbegriff geworden sei und Antifeminismus eine Strategie, mit der autoritäre Akteure demokratische Aushandlungsprozesse zurückdrängen wollten.
Mit anderen Worten, wer gegen Feminismus, wer gegen Gender, wer gegen Frühsexualisierung ist und wer an alten Rollenbildern festhält, hat ein Problem mit Demokratie. Und diesen Schwachsinn fördert Hessen noch mit 3,6 Millionen Euro. Vielleicht könnte man ja einmal auf die Idee kommen, darüber nachzudenken, dass es Menschen gibt, die der Auffassung sind, dass es für Kinder besser ist, wenn sie nicht zu früh sexualisiert, nicht zu früh ideologisiert und instrumentalisiert werden und dass durchaus etwas daran war, dass in früheren Zeiten Kinder in der Regel bis zum 3. Lebensjahr bei der Mutter waren.
Dies war sicherlich nicht zum Nachteil von Mutter und Kind, denn viele gesellschaftlichen Probleme wie Bindungsprobleme, Erziehungsdefizite und anderes mehr hängen auch damit zusammen, dass Kindern häufig die unmittelbare Nähe zur Mutter über einen langen Zeitraum fehlt. Kindergärtnerinnen können noch so viel Empathie und Qualität mitbringen, sie sind nun einmal kein Ersatz für eine Mutter, die sich um ihre Kinder kümmert, zumal in den Kindergärten die Gruppengrößen oftmals bei 20 oder 25 Kindern von einem Jahr bis zu sechs Jahren liegen.



