
Diese drei „Rechtsextremen“
sind ein Fall für den Verfassungsschutz
Liebe Leser, wir haben lange überlegt, ob wir ihnen diese Zitate „zumuten“ können, denn das, was dort gesagt wurde, ist für heutige Ohren so „radikal“, dass der Verfassungsschutz zwingend tätig werden muss.
Nichts für schwache Nerven!
1. „Die Vorstellung, dass eine moderne Gesellschaft in der Lage sein müsste, sich als multikulturelle Gesellschaft zu etablieren mit möglichst vielen kulturellen Gruppen halte ich für abwegig. Man kann aus Deutschland mit immerhin einer 1000-jährigen Geschichte seit Otto dem I. nicht nachträglich einen Schmelztiegel machen.“
2. „Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.“ „Diese Anpassung ist gegenwärtig offensichtlich schwieriger als sie damals war. Das hängt aber auch mit der Größenordnung zusammen. Wir haben heute in Deutschland einen so hohen Prozentsatz an zugewanderten Ausländern wie nie zuvor, insgesamt 8 Millionen. Wenn es 18 Millionen wären, würde die Anpassung nicht mehr stattfinden.“
„Manche der heute bei uns lebenden Ausländer wollen jedoch keine Deutschen werden. Ich habe zum Beispiel in Bezug auf manche islamische Gläubige, die nach Deutschland gekommen sind, um hierzubleiben, meine Zweifel, ob ein Austausch mit der deutschen Kultur in Gange ist. Nein, der Ausdruck „Zweifel“ ist eine Untertreibung. Der Austausch findet kaum statt.“
3. Mit einer demokratischen Gesellschaft ist das Konzept von Multi-Kulti schwer vereinbar. Vielleicht auf ganz langer Sicht, aber wenn man fragt, wo denn multikulturelle Gesellschaften bislang funktioniert haben, kommt man sehr schnell zum Ergebnis, dass sie nur dort friedlich funktionieren, wo es einen starken Obrigkeitsstaat gibt. Insofern war es ein Fehler, dass wir zu Beginn der 60er-Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten.“
4. Wir müssen eine weitere Zuwanderung aus fremden Kulturen unterbinden. Die Zuwanderung von Menschen aus dem Osten Anatoliens oder aus Schwarzafrika löst das Problem nicht, schafft nur ein zusätzliches dickes Problem.“
5. „Wer die Zahlen der Moslems erhöhen will, nimmt eine zunehmende Gefährdung unseres inneren Friedens in Kauf.“ „Religion ist nicht alleine ausschlaggebend, aber zum Beispiel in Ostanatolien, da spielt die Religion auf dem Dorf eine ganz große Rolle. Auch die Art und Weise, wie man in der Familie miteinander lebt, etwa die überragende Stellung des Vaters gegenüber seinen Kindern. Da werden die Töchter verheiratet gegen ihren Willen. Da muss die Ehefrau das tun, was der Mann will. Das ist eine andere Zivilisation.“ „Zuwanderung aus fremden Zivilisationen schafft uns mehr Probleme, als es uns auf dem Arbeitsmarkt an positiven Faktoren bringen kann.“
6. Die Bezeichnung Weltklimarat ist eine schwere Übertreibung. Diese ganze Debatte ist hysterisch, überhitzt und auch vor allem durch die Medien. Klimatischen Wechsel hat es auf dieser Erde gegeben, seit es sie gibt.“
7. „Wenn wir uns weiterhin eine Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den Wählern, auch unseren eigenen, weggefegt. Dann werden wir zu Prügelknaben gemacht werden. Ich sage Euch – wir sind am Ende mitschuldig, wenn faschistische Organisationen aktiv werden. Es ist nicht genug, vor Ausländerfeindlichkeit zu warnen – wir müssen die Ursachen angehen, weil uns sonst die Bevölkerung die Absicht, den Willen und die Kraft abspricht, das Problem in den Griff zu bekommen.“
8. „Die multikulturelle Gesellschaft, dieser Fetisch unserer stets progressiven Mitbürger, hat lange schon Schiffbruch erlitten. Die meisten Türken waren zu keiner Zeit an dieser hochherzig gedachten Unternehmung interessiert… Nur in unserem bis heute so fürchterlich verklemmten Land kann einer auf die Idee kommen, in staatlichen deutschen Schulen Islamunterricht zu erteilen auf Kosten aller Steuerzahler. Vielleicht sollte man ja gleich auch die Mullahs ins lebenslängliche Beamtenverhältnis übernehmen. Die Parteigänger von „Multi-Kulti“ sind noch zu ganz anderen Narrheiten aufgelegt.“
Sie haben hoffentlich, liebe Leser, noch keine Schnappatmung, so Ungeheuerliches formuliert zu haben. Wer dies formuliert, ist „gesichert rechtsextremistisch“. Jemand, der den Staat, um es mit Ex-Verfassungsschutzpräsident Haldenwang zu formulieren, delegitimiert.
Wer sind diese Rechtsextremisten?
Wie sich die Diskussion inhaltlich medial und verbal verschoben hat in den letzten 20, 30 und mehr Jahren kann man an diesem Beispiel wunderbar belegen.
Das sind die „Übeltäter“:
1. Helmut Schmidt (SPD)
2. Herbert Wehner (SPD)
3. Klaus Bölling (SPD)
Die Zitate 1 - 6 stammen von niemand Geringerem als dem legendären SPD-Kanzler Helmut Schmidt, der aus seinem Herzen nie eine Mördergrube gemacht hat und auch im hohen Alter von annähernd 95 Jahren immer noch für Fernseh-Interviews zur Verfügung stand. Jemand mit Weitsicht.
Zitat Nummer 7 stammt von Herbert Wehner, dem ehemaligen Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion und
Zitat Nummer 8 vom ehemaligen Regierungssprecher Klaus Bölling (SPD) in der Berliner Morgenpost vom 8.6.1998.
Wie sagte doch so schön Professor Thomas Rießinger? „Einst gab es Sozialdemokraten von Intelligenz und Vernunft, von Weitsicht und Integrität, von Kompetenz und Erfahrung. Heute gibt es Lars Klingbeil.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.




