Bürgermeisterwahlen in Dillenburg

Meine Vision für Dillenburg – September-Kolumne

„Zusammenhalt leben - Vielfalt gestalten - Heimat bewahren“

Je näher der Wahltag rückt, desto mehr Gespräche führe ich mit den Menschen in unserer Stadt. Und ganz gleich, ob ich in Frohnhausen oder Manderbach unterwegs bin, in der Innenstadt oder in einem unserer Ortsteile überall begegnen mir Menschen mit Ideen, Hoffnungen, aber auch Sorgen.

Was alle eint: Der Wunsch nach einer Stadt, in der man sich zu Hause fühlt und dazugehört.

Ich bin überzeugt: Dillenburg ist vielfältiger, stärker und lebendiger, als viele glauben. Menschen aus unterschiedlichen Lebenswelten, Generationen und Herkunftsorten prägen das Miteinander in unserer Stadt. Diese Vielfalt ist kein Widerspruch zur Heimat sie ist ein Teil davon. Die Aufgabe der Politik ist es, diese Unterschiedlichkeit nicht nur zu akzeptieren, sondern aktiv zu gestalten: mit Respekt, Begegnung und Teilhabe.

Zugleich dürfen wir nicht vergessen, dass unsere Stadt auch ländlich geprägt ist. Unsere Ortsteile sind keine Randnotiz sie sind das Rückgrat der Dillenburger Identität. Hier zeigt sich der Gemeinschaftssinn, hier lebt das Ehrenamt, hier ist Nachbarschaft mehr als ein Wort. Wer über die Zukunft Dillenburgs spricht, muss die Bedürfnisse der Ortsteile genauso ernst nehmen wie die der Innenstadt in Sachen Infrastruktur, Nahversorgung, Vereinsleben und Verkehrsanbindung.

Ich möchte als Bürgermeister einen neuen Stil der Zusammenarbeit etablieren: auf Augenhöhe mit den Ortsbeiräten, den Vereinen, den Engagierten. Ich will zuhören, vermitteln, vernetzen. Denn Dillenburgs Zukunft entsteht nicht im Rathaus allein, sie entsteht überall dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, füreinander da sind und bereit sind, gemeinsam etwas zu bewegen.

Dazu gehört auch, Räume der Begegnung zu schaffen in Bürgerhäusern, auf öffentlichen Plätzen, bei Stadtfesten oder Kulturveranstaltungen. Nur wenn wir miteinander reden, können wir Vorurteile abbauen, Ideen austauschen und Vertrauen wachsen lassen.

Heimat ist kein Ort der Ausgrenzung, sondern ein Ort des Zusammenhalts. Ich möchte, dass Dillenburg für alle, die hier leben, ein Zuhause bleibt oder wird. Dafür kandidiere ich. Und dafür brauche ich Ihre Unterstützung.

In der letzten Kolumne vor der Wahl im Oktober werde ich noch einmal zusammenfassen, was mein Weg für Dillenburg ist und warum es sich lohnt, ihn gemeinsam zu gehen.

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Kevin Deusing
Kevin Deusing

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