CDU-Kreistagsfraktion fordert Hilfsfonds für Vereine

In einem Antrag zur nächsten Kreistagssitzung fordert die CDU-Kreistagsfraktion, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, die Kreisregierung auf, einen Hilfsfonds für Vereine in der Größenordnung von 100.000 Euro pro Jahr aufzulegen. Aktueller Hintergrund ist die Schadenslage beim SC Juno Burg, wobei hier über die Sportförderung auf Kreisebene etwas getan werden kann. Es geht nicht nur um die Förderung des Sportes. Es geht grundsätzlich um die Unterstützung für Vereine, wenn sie unverschuldet in Not geraten. Hier hat es in der Vergangenheit mehrfach Fälle gegeben, bei denen Hilfe in größerer Form angebracht gewesen wäre.

Das Ehrenamt, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jörg Michael Müller (Herborn), habe für die CDU einen hohen Stellenwert. Es reiche aber nicht, in Sonntagsreden auf die Bedeutung des Ehrenamtes hinzuweisen. Es müsse über die normale Vereinsförderung hinaus dann gehandelt werden, wenn ein Verein unverschuldet in Not gerate. Für die CDU sei es wichtig, dass diesbezüglich im Sinne der Transparenz eine kurze Richtlinie erarbeitet werde, denn dieser Hilfsfonds beziehe sich nach Auffassung der CDU nicht nur auf Sportvereine, sondern bewusst auch auf Kulturvereine, Jugendverbände, Gesangvereine und andere mehr. Ziel müsse es sein, im Notfall schnell und unbürokratisch mit einem namhaften Betrag helfen zu können.

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Jörg Michael Müller
Jörg Michael Müller
Stellvertretender Kreisvorsitzender CDU Lahn-Dill

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Aktuelle Ausgabe05.04.