
Dietzhölztals CDU-Bürgermeisterkandidat
Gerd Georg trifft Ministerpräsident Boris Rhein
Auf Einladung der CDU Hessen kamen Ende Juli zahlreiche Gäste in das alt-ehrwürdige Landgestüt Dillenburg, um den hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein, sowie die drei CDU-Bürgermeisterkandidaten aus Dillenburg, Dietzhölztal und Haiger kennenzulernen.
Der Ministerpräsident selbst eröffnete den Abend mit einer gut 20-minütigen Rede, in der er u.a die Bedeutung des Bürgermeisteramtes für die Kommunen, das Land und den Bund, aber auch für die kandidierende Person selbst herausstellte.
Danach übernahm Lisa Schäfer von der CDU Lahn-Dill die weitere Moderation des Abends und stellte den Zuschauerinnen und Zuschauer die drei Bürgermeisterkandidaten im Einzelnen vor, so auch den Bürgermeisterkandidaten der CDU Dietzhölztal, Gerd Georg.
Georg privat
In einer Art lockeren Talkrunde ging es zunächst um allgemeine Fragen, wie den jeweiligen Berufen, dem Privatleben, Hobbys, der politische Arbeit und final natürlich auch um den Bürgermeister-Wahlkampf.
Gerd Georg (59), gebürtiger Dietzhölztaler und studierter Betriebswirt, gab an, dass seine Familie, rund um Ehefrau Sabine und dem gemeinsamen Sohn Laurin, den Mittelpunkt seines Lebens darstellten.
Reisen und das Radfahren benannte er als seine Hobbys. Natürlich nehme auch die politische Arbeit für die CDU einen Teil seiner Freizeit in Anspruch. Und seine Leidenschaft für Automobile, die aus Kindertagen herrühre, könne er mittlerweile auch beruflich ausleben, denn er arbeite seit nunmehr fast 20 Jahren für Mercedes Benz in Siegen.
Seine politischen Ziele für seine Heimatgemeinde formulierte der Dietzhölztaler Christdemokrat u.a. wie folgt:
„Ganz oben im Lahn-Dill-Kreis steht Dietzhölztal nicht nur geographisch, sondern auch, wenn es um die wirtschaftliche Stärke des Lahn-Dill-Kreises geht!“
Georg und seine Ziele
Diese wirtschaftliche Stärke sei, so Georg, für ihn von fundamentaler Bedeutung: „Ihr gilt mein Haupt-Augenmerk, denn: Vieles, was wir aus dem Rathaus heraus leisten und unterstützen können, verdanken wir vor allem den klugen und versierten Menschen im ortsansässigen Mittelstand, Handwerk, Einzelhandel und im Bereich der Dienstleistungen!“
Sie seien es, die gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, für das Wohl von Dietzhölztal verantwortlich zeichneten – und folgerichtig auch für das Wohl von Lahn-Dill und dem Land Hessen.
Und: Ja, Dietzhölztal gehe es vergleichsweise gut! Verteilen und verwalten alleine reiche aber in Zeiten wie diesen nicht mehr aus! Darum sehe er es im Falle seiner Wahl als seine erste Pflicht an, den Wirtschaftsstandort Dietzhölztal zu erhalten und zu stärken!
Dafür brauche es vor allem ein Gespür dafür, wie sich Wirtschaft innerhalb der Gemeinde entwickele, beispielsweise, wenn es um die Frage von Nachfolge-Regelungen ginge. Dabei spiele es keine Rolle, ob es sich nun um einen Industriebetrieb oder ein Ladenlokal handele, so Georg.
Nur durch regelmäßige Gespräche und im Austausch mit den ansässigen Betrieben/dem Handel könne man Veränderungen spüren und erkennen. Dafür brauche es schon ein gewisses wirtschaftliches Verständnis und entsprechende Erfahrung.
Für Dietzhölztal wolle er „mit voller Kraft, viel Knowhow und vollem Herzen“ arbeiten, so Georg zum Ende seiner Ausführungen. „Ich möchte der Gemeinde, in der ich wohlbehütet aufgewachsen bin und die auch heute das Zuhause meiner eigenen Familie ist, schlichtweg etwas Gutes zurückgeben!“.
Die Bürgermeisterwahl in Dietzhölztal findet am Sonntag, dem 26. Oktober statt.



