Aus der Arbeit der CDU-Kreistagsfraktion Lahn-Dill

CDU-Kreistagsfraktion zu Gast bei
Bonsels Bürotechnik GmbH:

Mittelstand braucht spürbare Entlastung statt Bürokratie

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Unternehmensbesuche informierte sich die CDU-Kreistagsfraktion Lahn-Dill bei der Bonsels Bürotechnik GmbH in Dillenburg über die vielfältigen Tätigkeitsfelder, die Dienstleistungs- und Produktpalette sowie die aktuellen Herausforderungen des mittelständischen Unternehmens.

Gastgeber war der geschäftsführende Gesellschafter Michael Ruhnau, zugleich Präsident des Handelsverbandes Wohnen und Büro.

Fraktionsvorsitzender Michael Hundertmark sowie die Kreistagsabgeordneten Ingo Panten, Lisa Schäfer, Rabea Krämer-Bender, Silke Schumacher, Nicole Petersen, Frank Steinraths MdL, Leo Müller, der CDU-Bürgermeisterkandidat für Dillenburg Kevin Deusing, die Kreisbeigeordneten Kerstin Hardt-El Ansari und Elisabeth Müller sowie Stadtverordneter Horst Beckmann erhielten einen umfassenden Einblick in das Unternehmen, das weit mehr bietet als die klassische Versorgung mit Bürobedarf.

Bonsels Bürotechnik ist spezialisiert auf moderne Büroausstattung, ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, professionelle IT-Dienstleistungen sowie leistungsstarke Druck- und Scansysteme. Besonders betont wurde die hohe Fachberatungskompetenz, mit der Bonsels seine Kunden – darunter auch viele öffentliche Auftraggeber – unterstützt.

In seinem Vortrag verdeutlichte Michael Ruhnau die zunehmenden Belastungen, denen Handels- und Dienstleistungsunternehmen durch gesetzliche Regulierungen ausgesetzt sind. Er nannte unter anderem das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz, das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, die überbordende Unternehmensbesteuerung sowie das sogenannte „Goldplating“ als Hemmnisse für unternehmerisches Handeln. Ruhnau illustrierte anhand konkreter Zahlen die besorgniserregende Entwicklung im Handel: Seit 2015 ist die Zahl der Handelsunternehmen in Deutschland von 370.000 auf rund 300.000 gesunken – ein Verlust von schätzungsweise 280.000 Arbeitsplätzen.

Kritisch diskutiert wurde auch die Vergabepraxis öffentlicher Stellen. Einhellige Meinung: Das vermeintlich günstigste Angebot ist nicht zwangsläufig das wirtschaftlichste – insbesondere, wenn Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung unberücksichtigt bleiben.

Die CDU-Kreistagsfraktion betont in diesem Zusammenhang die dringende Notwendigkeit einer tiefgreifenden Entbürokratisierung. „Wenn wir unsere regionale Wirtschaftskraft erhalten und stärken wollen, brauchen wir weniger Regulierung und mehr unternehmerische Freiheit – insbesondere für den Mittelstand, der das Rückgrat unserer Wirtschaft bildet“, so Fraktionschef Michael Hundertmark.

Die Fraktion dankt Herrn Ruhnau für den offenen und aufschlussreichen Austausch und wird die angesprochenen Themen in die politische Arbeit auf Kreisebene einbringen.

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Nicole Petersen
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