
Bürgermeisterwahlen in Dillenburg
Meine Vision für Dillenburg – August-Kolumne
„Bildung. Kultur. Ehrenamt. –
Unser soziales Fundament stärken“
Wenn man wissen möchte wie es einer Stadt wirklich geht, sollte man nicht nur auf ihre Finanzen, Straßen oder Gewerbegebiete schauen. Man sollte dorthin blicken, wo Menschen sich begegnen, voneinander lernen und sich füreinander einsetzen. Dort schlägt das Herz unserer Stadtgesellschaft.
Bildung, Kultur und Ehrenamt – sie sind das Rückgrat unseres Zusammenlebens. Und sie brauchen unsere volle Aufmerksamkeit.
Als Bürgermeisterkandidat möchte ich nicht nur in Beton und Haushaltszahlen investieren, sondern auch in Menschen, Begegnung und Gemeinschaft. Denn das macht unsere Stadt stark – heute und in Zukunft.
Gute Bildung beginnt in der Kita und hört nicht mit dem Schulabschluss auf. Dillenburg muss ein Ort sein, an dem Kinder und Jugendliche verlässliche Betreuung, moderne Lernbedingungen und gute Startchancen haben. Ich setze mich deshalb für den Ausbau und die Modernisierung unserer Kitas und Schulen ein – mit mehr Personal, digitalen Lernmitteln und besseren Räumen. Gleichzeitig müssen wir auch die außerschulische Bildung stärken – etwa durch Stadtbibliothek, Jugendtreffs oder Musik- und Volkshochschule.
Kultur ist weit mehr als „nice to have“. Sie ist Ausdruck unserer Identität, sie stiftet Gemeinschaft und belebt das öffentliche Leben – von Theater und Konzerten über Brauchtum bis hin zu Poetry Slams und Kunstausstellungen. Ich will, dass Dillenburg auch in Zukunft ein kulturelles Zuhause bietet – durch bessere Förderung, bezahlbare Räume für Kreative und niedrigschwellige Kulturangebote in allen Stadtteilen.
Ob im Sportverein, im Rettungsdienst, bei der Freiwilligen Feuerwehr oder im sozialen Bereich – ohne das Ehrenamt würde unsere Stadt stillstehen. Doch Anerkennung reicht nicht. Ich möchte als Bürgermeister verlässliche Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement schaffen: durch eine zentrale Anlaufstelle, mehr Vernetzung und konkrete Unterstützung bei Veranstaltungen, Förderanträgen oder Infrastruktur.
Eine starke Stadtgesellschaft fällt nicht vom Himmel. Sie wächst dort, wo Menschen sich gesehen, gehört und gebraucht fühlen. Deshalb will ich die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Bildung gelingt, Kultur erblüht und Engagement wirkt.
In der nächsten Kolumne, im September, geht es um die Menschen in unserer Stadt: Wie wir Zusammenhalt fördern, Vielfalt gestalten und den ländlichen Raum als Heimat bewahren.
Dillenburg ist mehr als Verwaltungsstruktur – es ist gelebtes Miteinander. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass es so bleibt.




