Magistratsempfang für Gäste aus Schladming im Stadt- und Industriemuseum

Sogar der von der Deutsch-Österreichischen Gesellschaft bestellte Schnee war pünktlich gefallen:

Im Stadt- und Industriemuseum empfing der Wetzlarer Magistrat in Person des Stadtrates Manfred Viand die zwei Dutzend Köpfe starke Partnerschaftsdelegation aus Schladming in der Steiermark, die für drei Tage in der Goethe- und Leicastadt an der Lahn Station machte, um aktiver Teil des 2. Steirerballs der Deutsch-Österreichischen Gesellschaft (DÖG) in der Stadthalle sein zu können. Viand und DÖG-Vorsitzender Hans-Jürgen Irmer begrüßten die Gäste mit Gemeinderätin Maria Drechsel und Hansjörg Stocker, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Schladming, an der Spitze. Mit dabei auch die Vertreter von zahlreichen weiteren Wetzlarer Partnerschaftsvereinen.

Viand hob das Engagement und Ideenreichtum der Deutsch-Österreichischen Gesellschaft hervor, die Städtepartnerschaft mit Leben zu füllen, um damit den Europagedanken in die Bevölkerung zu tragen. Verbunden mit dem Hinweis, dass die Städtepartnerschaft Wetzlar-Schladming im nächsten Jahr ihren 45. Geburtstag feiern kann. Magistrat und Stadtverordnetenversammlung Wetzlar sind laut Viand stolz, dass aktive Partnerschaftsvereine und -gesellschaften freundschaftliche Beziehungen über Grenzen hinweg pflegen und leben und somit ihren wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung leisten: „Hoffen wir, dass wir auch zukünftig in Freundschaft verbunden bleiben und in unserem vereinten Europa Seite an Seite stehen.“

Laut Irmer steht Wetzlar mit seinen acht Partnerschaftsvereinigungen im Blick auf Städte vergleichbarer Größenordnung „wohl einzigartig“ da. Zudem funktioniere der Partnerschaftsgedanken im Verbund dieser „Vereine innerhalb der Stadtmauern“ wesentlich besser als früher, was er als „Produkt gemeinschaftlicher und freundschaftlicher Kooperation“ bezeichnete. Und so solle es eigentlich auch in Europa sein. Die Schaffung der Rahmenbedingungen für die so wichtigen offenen Kontakte auch auf der Ebene der Partnerschaften sei Aufgabe der Politik auf allen Ebenen. „Gelebt wird die Partnerschaft aber von den Menschen, ob privat oder auf Vereinsebene“, so Irmer, der auf die 680 Kilometer verwies, die die Partner aus Schladming nach Wetzlar gekommen seien, um dann auch im mittelhessischen Flachland Schnee anzutreffen. Und schon im September erwartet die DÖG erneut Besuch aus Schladming anlässlich der Einweihung der neuen Schladming-Anlage in Wetzlar.

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Franz Ewert

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