Rassistische Gewalt gegen zwei Mädchen aus Ghana?

Fakenews sind geplatzt
Medien und Politik messen mit zweierlei Maß

Boris Reitschuster hat auf reitschuster.de richtig dargestellt, wie die vermeintlichen Rassismus-Skandale in Deutschland medial und politisch inszeniert werden. Um eines vorweg zu sagen, Rassismus in unserer Gesellschaft, gegen wen auch immer, darf nie Platz haben! Viele Bürger haben aber den Eindruck, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Gibt es Messerattacken von Asylbewerbern gegen Deutsche, leider häufig auch mit Todesfolge, ist das in der Regel eine lokale Berichterstattung und das war es in der Regel. Werden Asylbewerber oder Ausländer von Deutschen angegriffen, kommt die Rassismus-Keule durch Medien und Politik. Und diejenigen, die diese Keule hervorholen erkennen einmal mehr, dass die Bürger sich ob der Doppelmoral angewidert abwenden.

So auch die Meldung über die Attacke auf zwei Mädchen aus Ghana aus rassistischen Motiven heraus von einer Gruppe Jugendlicher, worunter auch „Rechte“ gewesen seien, das Ganze in Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Tagesschau meldete, dass zwei Mädchen aus Ghana von besagter Gruppe angegriffen und beleidigt worden seien, laut Polizei habe einer der Täter den Mädchen ins Gesicht getreten. Ähnliche Schlagzeile in der „Zeit“, und die „Süddeutsche Zeitung“ erklärte, dass solche Gewalt nicht aus dem Nichts komme. Der Übergriff auf die beiden Mädchen aus Ghana werfe die Frage auf, mache es sich diese Gesellschaft zu leicht und tue man rechtsextreme Gewalt einfach als alltäglich oder als Einzelfall ab.

Manipulation

Der NDR machte sogar die AfD dafür verantwortlich, indem der Sender einen sogenannten Experten interviewte, der diese gewagte These vertrat. Was der NDR allerdings verschwieg, ist die Tatsache, dass der sogenannte Experte Kreisvorsitzender und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Linken in Schwerin ist.

Politik darf nicht fehlen

Klar, die üblich Verdächtigen waren sofort zur Stelle. Faktencheck, uninteressant, Zweifel, nein. Katrin Göring-Eckardt (Grüne), die auf dem Höhepunkt der Asylantenflut seinerzeit geäußert hatte, man bekomme Menschen geschenkt und sie freue sich darauf, erklärte, dass das, was in Grevesmühlen passiert sei, von niederstem Menschenhass zeuge. Wenn es so gewesen wäre, hätte sie selbstverständlich recht. In die gleiche Kerbe schlug Innenministerin Nancy Faeser (SPD). Kinder rassistisch zu beschimpfen und brutal zu attackieren, zeuge von dumpfem Hass und unfassbarer Unmenschlichkeit. Auch das wäre, wenn es sich so zugetragen hätte, richtig. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), stattete der Familie der vermeintlichen Opfer sogar einen Besuch ab.

Die Wahrheit

In der Zwischenzeit tauchte ein Video auf, das die gesamte Geschichte auf den Kopf stellt. Danach ist klar, dass es keine Tritte gegen die Kinder gegeben hat. Aus einer Gruppe von Jugendlichen heraus, unter denen offenbar auch Migranten waren, ist ein Bein ausgestreckt worden, als die Achtjährige auf ihrem Roller an ihnen vorbeifahren wollte. Mit der Fußspitze kam es zu einem Kontakt mit dem Kind. Daraufhin riefen die Schwestern die Eltern, die herbeieilten, um die Jugendlichen zur Rede zu stellen. Es gab einen hysterischen Anfall der Schwarzafrikanerin, Beleidigungen, Beschimpfungen. Kurzum, mittlerweile ermittelt die Polizei gegen den Vater der beiden Mädchen wegen des Verdachts der Körperverletzung.

Korrektur der Berichterstattung?

Zu erinnern ist an die angeblich politisch motivierten Brandanschläge in Mecklenburg-Vorpommern 2022 oder die erfundene Geschichte von Sebnitz im Jahr 2000, wo ein ausländisches Kind von Neonazis ertränkt worden sein soll, oder, oder, oder. Man könnte jetzt vermuten, dass die Medien ebenso in epischer Breite darüber berichten, dass sich die Situation in Grevesmühlen zum Glück (!) nicht so dargestellt hat. Wenn es so gewesen wäre, hätte kein Bürger auch nur einen Funken Verständnis dafür gehabt. Politik und Medien wären gut beraten, erst einmal seriös zu recherchieren, sich zu informieren, Sachverhalte aufzuklären, um dann zu einer fundierten Bewertung zu kommen.

Das Erzeugen eines angeblich latenten Rassismus in Deutschland widert die Menschen an, weil es schlicht falsch ist. Wenn Deutschland ein so schrecklich rassistisches Land wäre, wie häufig suggeriert, muss man sich doch die Frage stellen, warum denn so viele Menschen nach Deutschland aus anderen Kontinenten kommen wollen. Die Antwort möge sich jeder selbst geben.

 

Aktuelle Ausgabe7/2024