Ukrainische Wehrpflichtige sollten in Heimat zurück

Bayern Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat jetzt in der Mitteldeutschen Zeitung den Vorschlag unterbreitet, der auch vom hessischen Innenminister Prof. Roman Poseck und CDU-Wehrexperte Roderich Kiesewetter unterstützt, wird zum Ausdruck gebracht, dass man auf der einen Seite die Ukraine völlig zu Recht mit hohem finanziellen Aufwand in ihrem Verteidigungskrieg gegen Russland Diktator Putin unterstütze und auf der anderen Seite, diejenigen wehrpflichtigen Männer belohne, die sich der Wehrpflicht in der Ukraine entziehen, indem sie Bürgergeld bekommen, obwohl sie vor Ort zu einem hohen Prozentsatz dringend benötigt werden.

Es sind ca. 210.000 wehrfähige Männer in Deutschland, die ihren Dienst für das ukrainische Vaterland versehen könnten. Prinzipiell hat man menschlich gesehen natürlich Verständnis, wenn man unter den vorherrschenden Umständen nicht in die Ukraine möchte, aber das löst die Probleme vor Ort nicht. Und deshalb müsse, so Herrmann, das Problem gelöst werden. Das Frauen und Kinder und Alte hier weiter in Deutschland Unterstützung erfahren, da sie aus tatsächlichen Kriegsgebieten kommen, sei ein Akt der Humanität. Umso wichtiger ist es nun einmal, alles daran zu setzen, dass die Ukraine in jeder Hinsicht Erfolg hat.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe7/2024