Vorstand der Herborner CDU nominiert Bürgermeisterkandidaten für 2025

Lukas Winkler möchte Herborns Rathaus-Chef werden


In seiner letzten Sitzung sprach sich der Vorstand des CDU-Stadtverbandes Herborn einstimmig für die Nominierung des Stadtverbandsvorsitzenden Lukas Winkler zur anstehenden Bürgermeisterwahl im Frühjahr 2025 aus.

Der 31-jährige Gymnasiallehrer für die Fächer Latein und Geschichte ist katholisch, verheiratet und hat eine kleine Tochter. Aktuell unterrichtet er an der Wetzlarer Eichendorffschule. Seit 2011 sitzt Winkler für die Christdemokraten in der Herborner Stadtverordnetenversammlung und seit 2023 auch im Kreistag des Lahn-Dill-Kreises. Seit der Kommunalwahl 2021 fungiert er in seiner Heimatstadt Herborn als Vorsitzender des Ausschusses für Bauen, Stadtentwicklung, Stadtteilfragen und Wirtschaftsförderung sowie als stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. Darüber hinaus ist Lukas Winkler auch in zahlreichen heimischen Vereinen aktiv.

„Ich bedanke mich bei den Mitgliedern meines Vorstands für das in mich gesetzte Vertrauen. Ich bin bereit für diese Herausforderung und möchte den Menschen in meiner Heimatstadt künftig in diesem verantwortungsvollen Amt dienen“, kommentierte Winkler seine Nominierung.

Bezüglich seiner Vorhaben, die er als Bürgermeister verfolgen würde, zähle besonders die Verbesserung der Kommunikation zwischen Magistrat, Parlament, Stadtverwaltung und den Herborner Bürgerinnen und Bürgern in den Stadteilen und der Kernstadt. Nur so sei es möglich, die anstehenden Herausforderungen im Geiste des Satzes „Suchet der Stadt Bestes“ verlässlich zu meistern. Hierzu zähle insbesondere die Sanierung der städtischen Finanzen durch den verantwortungsvollen Umgang mit den verfügbaren Mitteln und die nachdrückliche Förderung weiterer Gewerbeansiedlungen, um die Einnahmesituation nachhaltig zu verbessern. Auch die weitere Stadtentwicklung im Rahmen der „Integrierten Planwerke“ müsse – bei niedrigschwelliger Bürgerbeteiligung – den Erfordernissen der Zeit gerecht werden, um Herborn weiterhin für alle Generationen attraktiv zu halten. Fortschritt und die Erhaltung von Kultur und Natur dürfen in diesem Zusammenhang keine Widersprüche sein, sondern müssen so gut wie möglich in Einklang gebracht werden. Als junger Familienvater wisse er gut, mit welchen Problemen und Ängsten gerade junge Familien konfrontiert sind und von welchen Bedürfnissen sie geleitet werden. Ein verlässliches Krippen- und KiTa-Angebot sei dabei ebenso zentral wie eine ausreichende Ausstattung an Wohnraum, Gastronomie und Freizeitangeboten. Als vielfältiger Vereinsmensch wisse er auch um die herausragende Bedeutung des Ehrenamts für die Stadtgesellschaft und für das notwendige Herborner „WIR-Gefühl“. Hier gelte es, die breite Vereinswelt in Herborn und seinen Stadtteilen zu erhalten, zu vernetzen und bestmöglich zu unterstützen – z.B. durch das Angebot regelmäßiger Vereinsgespräche mit dem Bürgermeister und weiteren Instanzen aus Kreis, Land und Bund.

Die endgültige Nominierung durch die CDU-Mitgliederversammlung wird nach den hessischen Sommerferien stattfinden.

 

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